US-Beschäftigung sinkt im Februar unerwartet
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Von Hans Bentzien
DOW JONES--Die Zahl der Beschäftigten in den USA ist im Februar unerwartet gesunken, während die Arbeitslosenquote leicht stieg und die Löhne deutlicher als erwartet anzogen. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, gingen in der Privatwirtschaft und beim Staat per Saldo 92.000 Stellen verloren. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten dagegen einen Zuwachs um 50.000 erwartet. Die Angaben für die beiden Vormonate wurden kumuliert um 69.000 Jobs nach unten revidiert: Das Ministerium meldete für Januar nun ein Stellenplus von 126.000 (vorläufig: 130.000) und für Dezember einen Stellenverlust von 17.000 (plus 48.000).
Die separat erhobene Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 4,4 von 4,3 Prozent, während Ökonomen eine unveränderte Quote prognostiziert hatten. Für diese Statistik werden private Haushalte befragt, für die Beschäftigtenzahl hingegen Unternehmen und Behörden.
Die sogenannte Erwerbsquote - also der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter - sank auf 62,0 (62,5) Prozent.
Die US-Stundenlöhne stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent auf 37,32 Dollar. Im Jahresvergleich lagen die Löhne um 3,8 (3,7) Prozent höher. Ökonomen hatten ein monatliches Plus von 0,3 Prozent und eine unveränderte Jahresrate von 3,7 Prozent erwartet.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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