ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
- Ausdrucken oder als PDF speichern
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Auftragsbestand deutscher Industrie sinkt im Januar etwas
Der Auftragsbestand des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn etwas verringert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, ging der preisbereinigte Auftragsbestand gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent zurück, aber lag kalenderbereinigt um 6,6 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. In der Automobilindustrie verringerte sich der Auftragsbestand auf Monatssicht um 4,5 Prozent und bei Herstellern von elektrischen Ausrüstungen um 3,2 Prozent. Die Reichweite des Auftragsbestands erhöhte sich auf 8,3 (Dezember: 8,2) Monate. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg sie auf 11,5 (11,2) Monate und bei den Herstellern von Vorleistungsgütern auf 4,5 (4,4) Monate. Bei den Herstellern von Konsumgütern fiel die Reichweite auf 3,6 (3,9) Monate.
Japans Exporte verlangsamt - Erwartungen übertroffen
Japans Exportwachstum hat sich im Februar abgeschwächt. Die Exporte stiegen um 4,2 Prozent zum Vorjahr, nachdem sie im Januar im Vorfeld des Mondneujahrsfestes noch um 16,8 Prozent geklettert waren, wie aus Regierungsdaten hervorgeht. Allerdings fiel der Anstieg der Ausfuhren höher aus als von Ökonomen erwartet: Im Konsens von LSEG hatten sie mit einem Plus von 1,6 Prozent gerechnet. Während die Exporte nach Europa und Asien solide ausfielen, schrumpften Japans Ausfuhren in die USA um 8,0 Prozent. Im Januar waren sie noch um 5,1 Prozent gefallen. Die Importe stiegen um 10,2 Prozent zum Vorjahr.
Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland im Januar +8,4% gg Vj
Die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen in Deutschland ist im Januar gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurde im Januar der Bau von 19.500 Wohnungen genehmigt. Das waren 8,4 Prozent mehr als im Januar 2025. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen im Neubau um 7,4 Prozent und in umzubauenden Gebäuden um 13,5 Prozent. Die Zahl der Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser erhöhte sich um 12,6 Prozent, bei Zweifamilienhäusern waren es 26,1 Prozent mehr und bei Mehrfamilienhäusern 7,1 Prozent.
Russland teilt Satellitenbilder und Drohnentechnologie mit dem Iran - Kreise
Russland hat seinen Informationsaustausch und seine militärische Zusammenarbeit mit dem Iran ausgeweitet und liefert Satellitenbilder sowie verbesserte Drohnentechnologie, um Teheran bei der Zielerfassung von US-Streitkräften in der Region zu unterstützen, so mit der Angelegenheit vertraute Personen. Russland versucht, seinen engsten Partner im Nahen Osten im Kampf gegen die militärische Macht der USA und Israels zu unterstützen und einen Krieg zu verlängern, der Russland militärisch und wirtschaftlich nützt. Die bereitgestellte Technologie umfasse Komponenten modifizierter Shahed-Drohnen, die zur Verbesserung der Kommunikation, Navigation und Zielerfassung dienen sollen, so die Personen.
US-Antiterrorchef tritt wegen Iran-Krieges zurück
Der oberste US-Beamte für Terrorismusbekämpfung ist am Dienstag mit der Begründung zurückgetreten, er habe Bedenken hinsichtlich des Krieges im Iran. Dies ist der erste bedeutende Rücktritt innerhalb der Trump-Regierung im Zusammenhang mit dem Konflikt. "Ich kann den laufenden Krieg im Iran nicht mit gutem Gewissen unterstützen", schrieb Joe Kent, Direktor des National Counterterrorism Center, in einem Beitrag auf X. Dort teilte er einen Screenshot seines Rücktrittsschreibens an Präsident Trump. "Der Iran stellte keine unmittelbare Bedrohung für unsere Nation dar, und es ist klar, dass wir diesen Krieg auf Druck von Israel und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben", hieß es darin weiter.
Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
DJG/DJN/hab
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
