ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
IW: Importe aus China mehr als doppelt so hoch wie Exporte dorthin
Die deutschen Einfuhren aus China sind nach Aussage des Kölner Instituts für Wirtschaftsforschung (IW) im vergangenen Jahr erstmals mehr als doppelt so hoch gewesen wie die Ausfuhren dorthin. "Während die deutschen Importe aus China auch im vergangenen Jahr kräftig gestiegen sind, brachen die gegenläufigen Exporte nach Fernost deutlich ein", heißt es in einer Mitteilung des IW, das Anhaltspunkte für eine Verzerrung des Wettbewerbs sieht und fordert: "Will Brüssel dieser wachsenden Bedrohung für die heimische Industrie begegnen, braucht es eine robuste handelspolitische Antwort auf diese Verzerrungen."
Deutsche Privatbanken fordern vor EU-Gipfel regulatorische Entlastung
Der Bundesverband deutscher Banken (BdB) hat im Vorfeld des EU-Sondergipfels zur Wettbewerbsfähigkeit umfangreiche Vorschläge zur regulatorischen Entlastung der Banken gemacht. Einige davon sollte die EU-Kommission rasch, im Rahmen eines so genannten "Quick Fix", im laufenden Jahr anstoßen, wie der BdB fordert. Unter anderem geht es ihm dabei um die Verstetigung der Basel-3-Übergangsregeln. Der BdB fordert damit de facto einen Stopp der Umsetzung der nach der Großen Finanzkrise vereinbarten Verschärfung der Eigenkapitalvorschriften.
Politischer Risikoaufschlag auf britische Gilts dürfte bestehen bleiben
Anleger dürften wegen des weiterhin instabilen politischen Umfelds auch künftig Risikoaufschläge für britische Staatsanleihen verlangen, schreiben Benjamin Schroeder und Michiel Tukker von ING in einem Kommentar. Premierminister Keir Starmer hat sich am Montag Rücktrittsforderungen widersetzt und damit den Anlegern, die über einen möglichen Wechsel an der Spitze Großbritanniens besorgt waren, vorübergehend Erleichterung verschafft. Obwohl die Renditen für Gilts nach der Zusicherung von Starmer leicht gesunken seien, dürften die Märkte weiterhin höhere Renditen für britische Staatsanleihen als für die Papiere anderer Industrieländer verlangen, meinen die Strategen.
+++ Konjunkturdaten +++
Brasilien Verbraucherpreise Jan +0,33% (Dez: +0,33%)
Brasilien Verbraucherpreise 12-Monats-Rate Jan +4,44% (Dez: +4,26%)
DJG/DJN/apo
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