ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Bundesländer melden niedrigere Jahresteuerung im Februar
Die jährliche Inflation hat sich im Februar in den meisten Bundesländern abgeschwächt - nur in Brandenburg stagnierte sie, während sie in Baden-Württemberg zulegte. Für Gesamtdeutschland hatten Volkswirte im Vorfeld erwartet, dass die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,4 (Vormonat: minus 0,2) Prozent gestiegen sind. Die jährliche Inflationsrate soll der Prognose zufolge bei 2,3 Prozent stagnieren. Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht die Daten um 14.00 Uhr.
Deutsche Arbeitslosenzahl steigt im Februar minimal
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland hat im Februar weniger als erwartet zugenommen. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) mitteilte, stieg die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl gegenüber dem Vormonat um 5.000, nachdem sie im Dezember um 11.000 zugelegt hatte. Die Arbeitslosenquote blieb bei 6,2 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg der Arbeitslosenzahl um 15.000 und eine unveränderte Quote von 6,2 Prozent prognostiziert.
EZB: Inflationserwartungen der Konsumenten sinken im Januar
Die Inflationserwartungen von Konsumenten im Euroraum sind im Januar gesunken. Wie aus der jüngsten Konsumentenumfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) hervorgeht, erwarteten die Konsumenten, dass die Verbraucherpreise in den nächsten zwölf Monaten um 2,6 (Dezember: 2,8) Prozent steigen werden. Auf Sicht von drei Jahren sahen sie die Inflation weiter bei 2,4 (2,4) Prozent.
Frankreichs HVPI-Inflation sinkt im Februar überraschend stark
Die Inflation in Frankreich ist im Februar auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Die Verbraucherpreise in Frankreich stiegen im Jahresvergleich nur noch um 0,9 (Vormonat: 1,8) Prozent, wie die französische Statistikbehörde auf Basis der EU-harmonisierten Zahlen berichtete. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten eine Rate von 1,5 Prozent erwartet.
Fed-Notenbankerin Hammack: Geldpolitik wohl nahe neutral
Die Leitzinssenkungen der Fed im Jahr 2024 sowie ein möglicher Anstieg des neutralen Zinssatzes könnten nach Einschätzung der Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland, Beth Hammack, bedeuten, dass die Geldpolitik die Wirtschaft möglicherweise nicht mehr wesentlich bremst. "Die Geldpolitik erscheint mir nicht als wesentlich restriktiv, oder anders ausgedrückt: Wir befinden uns möglicherweise bereits nahe an einem neutralen Niveau", sagte Hammack.
Ifo: Nachwuchsmangel bremst Investitionen in neue Technologien
Ein temporärer Mangel an Auszubildenden führt dazu, dass Unternehmen weniger in neue Technologien investieren. Das ergab eine Studie des Ifo-Instituts, die Auswirkungen eines temporären Auszubildendenmangels auf betriebliche Investitionen untersucht. "Wir haben gesehen, dass Firmen ausreichend junges Personal brauchen, um insbesondere neue Technologien einzuführen. Der Nachwuchs bringt nicht nur digitale Kompetenzen mit, er ist auch eher bereit, sich neues Wissen anzueignen", sagte Cäcilia Lipowski, Expertin am Ifo Zentrum für Bildungsökonomik.
Scholz reist Sonntag zu europäischem Treffen zur Ukraine nach London
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wird am Sonntag auf Einladung des britischen Premierministers Keir Starmer nach London reisen. Dort will Starmer mit Scholz und weiteren europäischen Staats- und Regierungschefs, Nato-Generalsekretär Mark Rutte sowie der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und dem Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, über die Lage in der Ukraine und eine Beendigung des Krieges beraten.
Militärexperten warnen vor möglicher Spionage durch chinesische Windräder
Militärexperten warnen vor dem Einsatz chinesischer Windräder in der deutschen Nordsee. Bei einem geplanten Projekt vor der Küste Borkums sollen zum ersten Mal Anlagen aus chinesischer Produktion installiert werden. Die Nutzung chinesischer Windkraftanlagen "ist zu verhindern", heißt es nun in einer Analyse des Instituts für Verteidigung und Strategie (GIDS), einer Forschungseinrichtung der Bundeswehr, aus der das Handelsblatt zitiert. In Auftrag gegeben habe sie das Bundesverteidigungsministerium. Das Papier wurde dem Handelsblatt aus Branchenkreisen zugespielt.
+++ Konjunkturdaten +++
*Italien/Verbraucherpreise Feb vorl. +0,2% gg Vm, +1,7% gg Vj
DJG/DJN/apo
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