ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Euroraum-Wirtschaftsstimmung steigt zu Jahresbeginn sprunghaft
Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Januar stärker aufgehellt als erwartet. Der von der Europäischen Kommission veröffentlichte Sammelindex zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung stieg auf 99,4 Punkte von revidiert 97,2 im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur mit einem Indexanstieg auf 97,0 Zähler gerechnet. Basis war ein vorläufiger Dezember-Wert von 96,7 gewesen. Der für die gesamte Europäische Union (EU) berechnete Indikator erhöhte sich auf 99,2 Punkte von 97,3 im Vormonat.
EZB: Kreditvergabe an Unternehmen wächst im Dezember etwas langsamer
Das Wachstum der Kreditvergabe an Unternehmen im Euroraum hat sich im Dezember leicht verlangsamt. Laut einer Mitteilung der Europäischen Zentralbank (EZB) stieg die Buchkreditvergabe an Nicht-Finanzunternehmen mit einer Jahresrate von 3,0 (November: 3,1) Prozent. Gegenüber dem Vormonat nahm die Kreditvergabe um 29 (plus 13) Milliarden Euro zu.
Eurostärke befeuert Zinssenkungsdebatte
Die jüngste Stärke des Euro hat die Debatte darüber befeuert, ob die Europäische Zentralbank die Zinsen senken könnte, schreibt Francesco Pesole von ING in einem Kommentar. Die EZB-Ratsmitglieder Martin Kocher und Francois Villeroy de Galhau haben Bedenken geäußert, dass ein stärkerer Euro die Inflation senken könnte. Die Wirksamkeit einer weiteren Zinssenkung zur Schwächung des Euro sei jedoch "zweifelhaft", da die Korrelation zwischen dem Euro-Dollar-Wechselkurs und den kurzfristigen Zinsdifferenzen "praktisch verschwunden" sei, meint Pesole.
Schwedische Riksbank lässt Leitzins unverändert
Die schwedische Zentralbank hat ihren Leitzins bei 1,75 Prozent belassen und erneut bekräftigt, dass eine Zinsänderung in naher Zukunft unwahrscheinlich ist. Die Entscheidung entsprach einer Umfrage von Dow Jones Newswires. Die Notenbanker der Riksbank haben die Zinsen nun zum dritten Mal in Folge stabil gehalten. Sie beobachten dabei die sinkende Inflation und eine sich verbessernde Binnenwirtschaft, in der der Konsum der privaten Haushalte gestiegen ist und das Vertrauen des Unternehmenssektors zunimmt.
BA: Nachfrage nach Arbeitskräften sinkt im Januar leicht
Die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland hat im Januar leicht nachgelassen. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) sank 1 Zähler auf 100 Punkte, wie die Bundesagentur mitteilte. "Die Schwankungen des BA-X in den letzten Monaten sind auf Großaufträge zurückzuführen", hieß es. "Insgesamt pendelt sich der Index etwa auf dem Jahresdurchschnitt 2015 ein, der als Referenzwert festgelegt wurde."
+++ Konjunkturdaten +++
Schweden Jan Verbrauchervertrauen 95,3 (Dez: 95,6)
Schweden Jan Verbrauchervertrauen PROGNOSE: 96,3
Belgien BIP 4Q +0,2% gg Vq; +1,1% gg Vj
DJG/DJN/apo
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