ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Deutscher Einzelhandelsumsatz für Dezember nach oben revidiert
Die Umsätze des deutschen Einzelhandels sind im Dezember stärker gewachsen als zunächst angenommen. Wie die Bundesbank mitteilte, stiegen die Umsätze gegenüber dem Vormonat preisbereinigt um 0,8 Prozent. Vorläufig war vom Statistischen Bundesamt (Destatis) ein Zuwachs von 0,1 Prozent gemeldet worden. Auf Jahressicht lagen die Umsätze der Revision zufolge um 2,1 Prozent höher.
US-Realeinkommen steigen im Januar um 0,5 Prozent
Die Realeinkommen in den USA sind im Januar gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, war im Dezember ein Rückgang um 0,5 Prozent zu verzeichnen. Das durchschnittliche Wocheneinkommen betrug den Angaben der Behörde zufolge im Januar saison- und inflationsbereinigt 390,38 US-Dollar nach 388,33 Dollar im Vormonat.
US-Inflation sinkt im Januar auf 2,4 Prozent
Der Inflationsdruck in den USA hat im Januar stärker nachgelassen als erwartet. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und lagen um 2,4 (Vormonat: 2,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 0,3 Prozent und einer Jahresteuerung von 2,5 Prozent gerechnet.
BoE-Chefvolkswirt: Leitzins ist zu niedrig - Antwort ist aber keine Anhebung
Der Leitzins der Bank of England (BoE) ist nach Ansicht von Chefvolkswirt Huw Pill zu niedrig. Die Inflation könne jedoch auch ohne einen Anstieg der Zinsen aus der Wirtschaft "herausgepresst" werden, sagte Pill. Die Zentralbank hatte ihren Leitzins in der vergangenen Woche unverändert gelassen. Sie signalisierte jedoch, dass eine weitere Senkung wahrscheinlich ist. Viele Investoren rechnen damit auf den Sitzungen im März oder April. Pill sagte jedoch, dass die Zinsen mit 3,75 Prozent "ein kleines bisschen zu niedrig" seien, wenngleich er keinen Zinsschritt nach oben favorisiere.
DJG/DJN/apo/cbr
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