ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
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Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Fed/Hammack für stabile Zinsen - Leitzins nahe neutralem Niveau
Die Präsidentin der Federal Reserve Bank von Cleveland, Beth Hammack, hat für eine Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus plädiert. "Basierend auf meiner Prognose könnten wir die Zinsen für eine ganze Weile beibehalten", sagte Hammack, die die Geldpolitik gut aufgestellt sieht, laut veröffentlichtem Redetext. Ihrer Einschätzung nach befindet sich der Leitzins nun in der Nähe des neutralen Niveaus, was bedeutet, dass er die Konjunktur nicht wesentlich bremst.
Umsätze der US-Einzelhändler stagnieren im Dezember
Die Geschäfte der US-Einzelhändler sind im Dezember auf der Stelle getreten. Die gesamten Umsätze stagierten gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,4 Prozent gerechnet. Wie das US-Handelsministerium weiter berichtete, stagnierten auch die Umsätze ohne Kfz gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten in dieser Kategorie ein Plus um 0,3 Prozent erwartet.
US-Arbeitskosten steigen im vierten Quartal um 0,7 Prozent
Die Arbeitskosten in den USA sind im vierten Quartal 2025 gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, erhöhten sich die Arbeitskosten um 0,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal, während Volkswirte eine Zunahme um 0,8 Prozent vorhergesagt hatten. Im dritten Quartal hatte der Anstieg 0,8 Prozent betragen.
US-Importpreise steigen im Dezember leicht
Die US-Importpreise sind im Dezember leicht gestiegen. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, erhöhten sich die Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen waren von einer Stagnation ausgegangen. Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die US-Inflation. Auf Jahressicht stagnierten die Importpreise.
Studie: EZB-Zinssenkung wäre gutes Mittel gegen Zollschock
Eine Leitzinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) wäre nach Aussage von EZB-Volkswirten ein gutes Mittel, um den wirtschaftlichen Folgen einer von Zöllen ausgelösten Schwäche des Außenhandels zu begegnen. "Wenn der Handel nach einer Zollerhöhung stärker zurückgeht als erwartet - eine Situation, die wir als "zollbedingte Handelsüberraschung" (Tariff-Related Trade Surprise, TTS) bezeichnen -, sinkt die Inflation im Euroraum und die Wirtschaftsaktivität schwächt sich mittelfristig ab. Unsere Ergebnisse deuten ... darauf hin, dass die Auswirkungen des Nachfragerückgangs aufgrund von US-Zöllen auf den Euroraum schwerer wiegen als inflationssteigernde Angebotseffekte", heißt es in der Studie.
+++ Konjunkturdaten +++
US/Lagerbestände Nov +0,1%; (PROG: +0,2%) gg Vm
US/Redbook: Einzelhandelsumsatz erste Woche Feb +6,5% gg Vorjahr
DJG/DJN/apo/brb
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