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19:00 Uhr, 15.01.2026

ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Goolsbee: Juristischer Angriff auf Fed führt ins Chaos

Einschränkungen der Unabhängigkeit der US-Notenbank und Angriffe auf sie führen aus Sicht des Geldpolitikers Austan Goolsbee in ein "Schlamassel". Der Präsident der Chicago Fed, der in diesem Jahr dem geldpolitischen Ausschuss der Notenbank angehört, äußerte sich am Donnerstagmorgen in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC vor dem Hintergrund des erhöhten Drucks, den die US-Administration auf das Gremium ausübt.

New Yorker Konjunkturindex steigt im Januar in den positiven Bereich

Die Geschäftsaktivität des verarbeitenden Gewerbes im Großraum New York ist im Januar stärker gestiegen als erwartet. Der von der Federal Reserve Bank of New York ermittelte Index für die allgemeine Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe des Distrikts erhöhte sich auf plus 6,6. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Stand von plus 1,0 prognostiziert. Im Vormonat hatte der Index bei minus 3,9 gelegen.

Philly-Fed-Index steigt im Januar kräftig

Die Lage der US-Industrie in der Region Philadelphia hat sich im Januar kräftig aufgehellt. Der Konjunkturindex der Federal Reserve Bank of Philadelphia stieg auf plus 12,6 Punkte von minus 10,2 im Dezember. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Indexstand von minus 4,5 erwartet.

US-Importpreise steigen moderat - Datenlücke nach Shutdown

Die US-Importpreise sind im Zweimonatszeitraum von September bis November um 0,4 Prozent gestiegen. Wie das Bureau of Labor Statistics (BLS) mitteilte, lag das Preisniveau für Importgüter damit im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,1 Prozent höher. Auch bei den US-Exportpreisen war eine Steigerung zu verzeichnen, die Preise erhöhten sich zwischen September und November um 0,5 Prozent.

Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe gesunken

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 10. Januar abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 9.000 auf 198.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 215.000 vorhergesagt.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

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