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16:05 Uhr, 19.10.2011

UBS: Aktien der Bank of America weiter unter Druck

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Zürich (BoerseGo.de) – Die Analysten der UBS halten ihre Einstufung für die Titel der Bank of America nach deren Zahlenbekanntgabe zum dritten Quartal auf "Neutral" und einem Kursziel 7,50 US-Dollar bei.

Die größte US-Bankgesellschaft konnte am Dienstag für die Sommermonate zwar einen Nettogewinn von 6,2 Milliarden US-Dollar präsentieren, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von 7,3 Milliarden US-Dollar angefallen war. Doch zahlreiche Sondererträge spülten dem Institut Milliardengewinne in die Kasse und glichen Einbußen in anderen Sparten aus.

Laut der UBS-Analysten hat der Gewinn auf vergleichbarer Basis enttäuscht. Hauptproblem bleibe das hochdefizitäre Hypothekengeschäft mit all seinen Altlasten aus der Finanzkrise. Auch im klassischen Kreditgeschäft laufe es schleppend - der Zinsüberschuss ging deutlich zurück. Zudem sei die Nettozinsmarge überraschend deutlich gesunken. Auch ringe die Bank darum, angesichts des herausfordernden Umfelds ihre Kosten zu kontrollieren. Etliche Geschäftsteile wurden auf den Prüfstand gestellt, Zehntausende Stellen sollen wegfallen.

Solange das Institut nicht in der Lage sei, bei den von Basel III geforderten Kapitalverhältnissen mit der Konkurrenz gleichzuziehen, dürften die Aktien unter Druck bleiben.

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Über den Experten

Bernd Lammert
Bernd Lammert
Finanzredakteur

Bernd Lammert arbeitet als Redakteur seit 2010 bei der BörseGo AG. Er ist studierter Wirtschafts- und Medienjurist sowie ausgebildeter Journalist. Das Volontariat absolvierte er noch beim Radio, beruflich fand er dann aber schnell den Weg in andere Medien und arbeitete u. a. beim Börsen-TV in Kulmbach und Frankfurt sowie als Printredakteur bei der Financial Times Deutschland in Berlin. In seinen täglichen Online-Berichten bietet er Nachrichten und Informationen rund um die Finanzmärkte. Darüber hinaus analysiert er wirtschaftsrelevante Entscheidungen der obersten deutschen Gerichte für eine Finanzagentur. Grundsätzlich ist Bernd Lammert der Ansicht, dass aktuelle Kenntnisse über die Märkte sowie deren immanente Risiken einem keine Erfolge schlechthin garantieren, aber die Erfolgschancen deutlich erhöhen können.

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