Werbung
Kommentar
10:02 Uhr, 20.07.2026

Tech-Korrektur und Iran-Eskalation drücken den DAX unter 25.000 Punkte

Nach dem jüngsten Allzeithoch lief der DAX in die Korrektur, notiert aber weiterhin oberhalb des langfristigen Unterstützungsbereichs.

Liebe Trader, liebe Börsenfreunde.
Nach dem jüngsten Allzeithoch Anfang Juli verpasste die vergangenen Handelswoche der Rekordjagd im DAX einen spürbaren Dämpfer. Der deutsche Leitindex schloss am Freitag bei 24.831 Punkten und verlor auf Wochensicht knapp ein Prozent. Vom Allzeithoch bei 25.900 Punkten hat sich der Index damit bereits rund vier Prozent entfernt. Auslöser für die Korrektur der letzten Tage war eine Gemengelage aus globaler Tech-Korrektur, geopolitischer Eskalation und wieder aufkeimender Zinsangst.

KI-Korrektur erreicht Frankfurt
Das dominierende Thema der letzten Woche war der erneute Abgabedruck im Technologiesektor. Was als Gewinnmitnahme bei hoch bewerteten KI-Profiteuren begann, weitete sich zuletzt zu einem breiten Abverkauf aus, der von Asien über Europa bis an die Wall Street reichte. Europäische Technologiewerte verloren auf Wochensicht mehr als drei Prozent und auch der Nasdaq 100 weitete seine Verluste am Freitag noch einmal aus.
Der DAX blieb davon nicht verschont. Infineon zählte gleich an mehreren Handelstagen zu den schwächsten Indexwerten und stand damit stellvertretend für einen deutschen Chip-Sektor, der die Woche mit drei Verlusttagen in Folge beendete. In der zweiten Börsenreihe fielen die Abschläge zeitweise noch deutlich höher aus. Bemerkenswert dabei ist, dass an den schwachen Tagen auch Werte aus dem Umfeld des Rechenzentrum-Ausbaus nachgaben, die nur mittelbar am KI-Boom hängen.

Zur vollständigen Analyse