Kommentar
10:24 Uhr, 23.02.2024

Stimmung in der Wirtschaft hellt sich etwas auf

Das Ifo-Geschäftsklima hat sich im Februar wie erwartet leicht verbessert. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft bleibt aber auf einem niedrigen Niveau.

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Nach einer Eintrübung im Dezember und Januar hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Februar wie erwartet leicht verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 85,2 Punkten im Vormonat auf 85,5 Punkte im Februar, wie das Ifo-Institut am Freitag mitteilte. Die Volkswirte der Banken hatten ebenfalls mit einem Anstieg auf 85,5 Punkte gerechnet.

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Während die Beurteilung der aktuellen Lage stabil blieb, konnten sich die Erwartungen für die kommenden sechs Monate leicht aufhellen. Der Index für die aktuelle Geschäftslage blieb bei 86,9 Punkten und damit auf dem leicht nach unten revidierten Niveau des Vormonats. Der Index für die Erwartungen legte von 83,5 Punkten auf 84,1 Zähler zu. "Die Konjunktur stabilisiert sich auf niedrigem Niveau", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.

Das ifo-Geschäftsklima gilt als wichtigster Frühindikator für die deutsche Wirtschaft und basiert auf ca. 9.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen, die nach ihrer aktuellen Geschäftslage sowie den Erwartungen für die kommenden sechs Monate befragt werden. An der Umfrage nehmen Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Dienstleistungssektors, des Handels und des Bauhauptgewerbes teil. Wegen der Größe der Umfrage gilt das ifo-Geschäftsklima als wichtigster Frühindikator der deutschen Wirtschaft.

Fazit: Der DAX befindet sich auf Rekordhoch, aber in der deutschen Wirtschaft, die stark von nicht börsennotierten Mittelständlern geprägt ist, sieht es weiter düster aus. Daran ändert auch die leichte Aufhellung beim Ifo-Geschäftsklima im Februar nichts. Nachdem die deutsche Wirtschaft im Schlussquartal 2023 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % geschrumpft ist, bleiben auch die Aussichten für das erste Quartal stark gedämpft.

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Oliver Baron
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Experte für Anlagestrategien

Oliver Baron ist Finanzjournalist und seit 2007 als Experte für stock3 tätig. Er beschäftigt sich intensiv mit Anlagestrategien, der Fundamentalanalyse von Unternehmen und Märkten sowie der langfristigen Geldanlage mit Aktien und ETFs. An der Börse fasziniert Oliver Baron besonders das freie Spiel der Marktkräfte, das dazu führt, dass der Markt niemals vollständig vorhersagbar ist. Der Aktienmarkt ermöglicht es jedem, sich am wirtschaftlichen Erfolg der besten Unternehmen der Welt zu beteiligen und so langfristig Vermögen aufzubauen. In seinen Artikeln geht Oliver Baron u. a. der Frage nach, mit welchen Strategien und Produkten Privatanleger ihren Börsenerfolg langfristig maximieren können.

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