Stimmung der US-Verbraucher im Januar verbessert
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DOW JONES--Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Januar aufgehellt. Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA stieg bei der Umfrage zur Monatsmitte auf 54,0. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Stand von 53,4 erwartet. Bei der Umfrage Ende Dezember lag er bei 52,9. Der Index für die Erwartungen belief sich auf 55,0 (Vormonat: 54,6), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 52,4 (50,4) angegeben. Die Inflationserwartungen der Konsumenten auf Sicht von zwölf Monaten verharrten auf dem Vormonatsniveau von 4,2 Prozent. Auf Sicht von fünf Jahren legten sie zu auf 3,4 von 3,2 Prozent. Die US-Verbraucher spielen eine Schlüsselrolle für die US-Wirtschaft, weil rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vom Privatkonsum abhängen.
Die Verbraucherstimmung stieg den zweiten Monat in Folge leicht an und erreichte den höchsten Stand seit September 2025. Verbesserungen im Januar seien bei Verbrauchern mit geringerem Einkommen zu verzeichnen gewesen, während die Stimmung bei jenen mit höherem Einkommen gesunken sei, sagte Joanne Hsu, Ökonomin der University of Michigan. Alles in allem hätten die Verbraucher in den letzten beiden Monaten zwar eine leichte Verbesserung der Wirtschaftslage wahrgenommen, ihre Stimmung liege aber weiterhin fast 25 Prozent unter dem Wert vom letzten Januar. Die Verbraucher konzentrieren sich laut Hsu weiterhin hauptsächlich auf alltägliche Themen wie hohe Preise und sich abschwächende Arbeitsmärkte.
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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com
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