Analyse

STEMMER IMAGING - Nebenwert am Scheideweg

Seit der Rallybewegung zum Jahresstart passierte nicht mehr viel bei Stemmer Imaging, die Aktie des Bildverarbeitungsspezialisten pendelt sich seitwärts ein auf hohem Niveau. Jetzt erreicht sie einen neuralgischen Punkt.

Erwähnte Instrumente

  • STEMMER IMAGING AG
    ISIN: DE000A2G9MZ9Kopiert
    Kursstand: 24,900 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
    VerkaufenKaufen
  • STEMMER IMAGING AG - WKN: A2G9MZ - ISIN: DE000A2G9MZ9 - Kurs: 24,900 € (XETRA)

Mehrfach scheiterte die Aktie in den vergangenen Wochen am Jahreshoch aus dem Januar, von dort aus kippt sie auch jetzt wieder zurück. Dabei erreicht sie nun einen kurzfristig wichtigen Support: Zwischen 24,20 - 25,00 EUR notieren eine Horizontalunterstützung, die gleitende Durchschnittslinie EMA200 sowie eine Aufwärtstrendlinie. An dieser Kreuzunterstützung könnte sich ggf. die Marschrichtung der kommenden Wochen entscheiden.

Kein akuter Handlungsbedarf

Innerhalb der Seitwärtsrange der vergangenen Monate besteht kein akuter Handlungsdruck. Zwar könnte ein Einstieg auf dem aktuellen Kursniveau verlockend erscheinen, doch wäre er auch mit erhöhten Risiken verbunden. Zumindest würden enge Absicherungsmöglichkeiten gute CRV bieten.

Im bullischen Szenario verteidigt die Aktie wie auch schon im April den EMA200 und startet einen neuen Angriff auf die Hochs bei 28,40 - 29,10 EUR. Erst ein Ausbruch auf neue Hochs würde Kaufsignale liefern. Dann wäre eine Rallybewegung bis 34 und später 52 EUR möglich.

Unterhalb von 23,80 EUR hingegen könnten Abwärtskorrekturen bis 21,50 - 22,00 EUR folgen. Rutscht die Aktie unter 21 EUR per Tagesschlusskurs zurück, entstehen größere Verkaufssignale.

Fazit: Ein Ausbruch aus der Seitwärtsrange der vergangenen Monate sollte bei Stemmer Imaging weiterhin abgewartet werden. Sehr spekulativ könnten für die Bullen jedoch bereits auf dem aktuellen Kursniveau Positionierungen interessant werden, wenn man auf einen erfolgreichen EMA200-Test wetten möchte.

STEMMER IMAGING AG
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Über den Experten

André Rain
André Rain
Technischer Analyst und Trader

André Rain ist seit dem Jahr 2000 im Aktienhandel aktiv. Hier startete er bereits mit seiner autodidaktischen Ausbildung in Chartanalyse. Die Faszination für die Charttechnik führte ihn im Mai 2005 zu GodmodeTrader, dem Vorgänger-Portal von stock3.com, wo er als Technischer Analyst mit Schwerpunkten auf Aktien- und Indexanalysen tätig ist. Seit 2004 handelt er privat intensiv Aktien und Hebelzertifikate im kurzfristigen Zeitfenster von wenigen Minuten bis mehreren Stunden. Dabei hat er sich auf den Handelsstil des Ausbruchstradings spezialisiert, mit dem er an kurzen, dynamischen Marktbewegungen partizipiert. Seiner Meinung nach ist der Chart das beste Instrument zur Auswertung und Prognose von Bewegungen an den Finanzmärkten. Als Mitglied unseres Premium-Services PROmax handelt er im kurzfristig orientierten Bereich und kommentiert das tägliche Marktgeschehen durch die charttechnische Brille.

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