STEAG HamaTech - Nachfrage bleibt schwach
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Die STEAG HamaTech AG, ein Hersteller von Anlagen für die Produktion optischer Speichermedien und von Advanced Process Equipment (APE) für die Halbleiterindustrie, gab heute bekannt, dass die schwierige Marktlage im Segment Optical Disc auch im zweiten Quartal 2005 angedauert hat. Der Gesamtauftragseingang - insbesondere im wichtigsten Geschäftsbereich Recordable - sei daher hinter den Erwartungen zurückgeblieben.
Gegenüber dem Vorjahresquartal fiel der Auftragseingang im zweiten Quartal deutlich von 53,0 Millionen Euro in 2004 auf 16,9 Millionen Euro. Insgesamt belief sich der Auftragsbestand zum 30. Juni 2005 auf 48,3 Millionen Euro und lag somit deutlich unter dem Vorjahreswert von 77,3 Millionen Euro.
Der Umsatz lag mit 34,5 Millionen Euro leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums mit 30,7 Millionen Euro. Die Bruttomarge belief sich im zweiten Quartal auf 5,7 Millionen Euro bzw. 17,0 % im Gegensatz zu 6,2 Millionen Euro oder 20,9 % im vergleichbaren Vorjahresquartal. Der Rückgang der Bruttomarge resultiert aus dem generell schwachen Abschneiden des Segments Advanced Process Equipment, in dem sowohl Marge als auch Umsatz deutlich hinter den Erwartungen zurückblieben, teilte das Unternehmen mit.
Das operative Ergebnis (EBIT) ging von 0,5 Millionen Euro im Vorjahr auf 0,1 Millionen Euro zurück. Der Vorsteuergewinn hat sich auf 0,3 Millionen Euro halbiert (vj. 0,6 Millionen Euro). Das Nettoergebnis fiel mit -0,3 Millionen Euro sogar negativ aus (Vj. 0,3 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie entspricht -0,01 Euro (Vj. 0,01 Euro).
Vor dem Hintergrund der massiven Konsolidierung der Optical Disc-Märkte während der vergangenen zwölf Monate geht das Unternehmen nicht von einer durchgreifenden Erholung der Märkte in 2005 aus. Entsprechend erwartet STEAG HamaTech für das Gesamtjahr einen Rückgang der Umsatzerlöse um ca. 10 % auf ca. 130 Millionen Euro. Beim Ergebnis prognostiziert der Vorstand einen operativen Verlust. Nach Angaben des Unternehmens gehen aktuelle Marktprognosen für das Jahr 2006 wieder von einer deutlichen Erholung der Nachfrage aus.
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