Software: Raubkopien sind ein echtes Problem
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Die steigende Verbreitung von Breitbandzugängen zum Internet erhöht auch gleichzeitig die Zahl der Raubkopien. Dies geht aus einer Studie der Business Software Alliance (BSA) hervor, die die lokalen Regierungen weltweit auffordert, Maßnahmen gegen diese Entwicklungen zu ergreifen. Immer mehr Verbraucher würden mehr raubkopierte Software aus dem Internet herunterladen und als Folge dessen weniger Software im traditionellen Einzelhandel beziehen. Die Breitbandverbindung mache es für die Verbraucher weit einfacher, Internet-Tauschbörsen zu nutzen oder Webseiten mit raubkopierter Software zu besuchen. Im April 2003 versendete die BSA Warn-Mitteilungen an Betreiber von Piraterie-Webseiten. Mit dem Herunterladen von gestohlener Software könnten sich die Verbraucher Computerviren einfangen, warnt der Industrieverband. Studenten gehören laut der Studie zu den größten Softwarepiraten, 23% der US-Studenten laden regelmäßig Raubkopien aus dem Netz, während nur 32% für genutzte Software regelmäßig zahlen. Sollte die Rate der Softwarepiraterie in Großbritannien von 25 auf 15 Prozent gesenkt werden können, so würde das Marktvolumen von 37.5 auf 54.4 Milliarden Pfund erhöht werden, zudem könnten dadurch 40.000 neue Arbeitsplätze über die nächsten vier Jahre entstehen.
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