SHOPIFY enttäuschte bei Details.
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Der kanadische eCommerce-Dienstleister erhielt gestern trotz einer Umsatzsteigerung um 31,6 % auf 3,74 Mrd. US$ sowie einer Free Cashflow-Marge von 22 % eine negative Börsenquittung.
„GMV“. Der genannte Konzernumsatz entspricht 3 % Anteil an den von SHOPIFY-Systemen unterstützten Handelserlösen (119,1 Mrd. $), auch „Gross Merchandising Volume“ (GMV). Dieses hatten Analysten mit 120,0 Mrd. $ angesetzt – Teilziel verfehlt.
Ein Teil vom Umsatz entsteht mit höherem Bindungsfaktor. Händler zeichnen Abonnements auf SHOPIFY-Dienstleistungen. Der Subscription Revenue wurde im Quartal mit 836 Mio. $ beziffert, im Konsens war aber 848 Mio. $ vorgesehen – Teilziel verfehlt.
Ergebnis und Ausblick. Operativ verdiente der Konzern 568 Mio. $ (+ 66 %) und auch beim Free Cashflow wuchs SHOPIFY mit + 61 % auf 816 Mio. $ enorm. Für das laufende Quartal setzen die Kanadier ein Wachstum etwas oberhalb von 30 % an – dennoch:
Nach minus 8,7 % im regulären Handel ging es nachbörslich (minus 0,9 %) weiter nach unten. Als die SHOPIFY-Aktie am 12. Oktober das Jahreshoch 180,88 $ markierte, blieb sie knapp unter dem Ende Oktober 2025 entstandenen Allzeithoch 182,19 $. Das bedeutet in der Charttechnik eine Widerstandszone, ein Doppeltop ist sichtbar geworden.
Komplettes Zurücktauchen an das Jahrestief 94,00 $ wäre zwar eine Überraschung. Dennoch hat man es mit einem Kauf der Aktie jetzt (21 % unter dem Jahreshoch) nicht unbedingt eilig.
Helmut Gellermann
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