Shell: Rekordmargen treiben den Gewinn
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Shell profitiert von den Verwerfungen am globalen Energiemarkt. Im dritten Quartal erreichten die Raffineriemargen mit 42 $ je Barrel einen Rekordwert, nach 24 $ im Vorquartal. Selbst die Spitzenwerte aus dem Krisenjahr 2022 wurden übertroffen. Hintergrund sind kriegsbedingte Produktionsausfälle in Russland und im Nahen Osten sowie gestörte Lieferketten. Besonders Diesel verteuerte sich deutlich stärker als Rohöl. Auf diesen Sachverhalt sind wir bereits in AB 38/2026 ausführlich eingegangen.
Shell nutzte die Knappheit mit einer Raffinerieauslastung von bis zu 97 %. Gleichzeitig blieb das Öl- und Gashandelsgeschäft auf dem bereits hohen Niveau des zweiten Quartals. Damit zeichnen sich erhebliche Ergebnisimpulse aus Raffinerie und Trading ab, die mögliche Belastungen aus schwankenden Rohölpreisen abfedern .
Nächster Katalysator ist der Quartalsbericht am 29. Oktober, der zeigen dürfte, wie die Rekordmargen auf Gewinn und Cashflow durchschlagen. Positives Überraschungspotenzial ist damit kurzfristig vorhanden.
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