Sell on News oder Rally-Fortsetzung? Nvidia, Nasdaq & DAX im Livetrading
- Lesezeichen für Artikel anlegen
- Artikel Url in die Zwischenablage kopieren
- Artikel per Mail weiterleiten
- Artikel auf X teilen
- Artikel auf WhatsApp teilen
Erwähnte Instrumente
- VerkaufenKaufen
Schnell. Sicher. Direkt.Trading über stock3 war noch nie so einfach.
Mehr erfahren Nein, danke
Die Volatilität bleibt im DAX hoch, wie auch an den anderen Märkten. Zum Start des Webinars zeigten wir dies am Nasdaq auf, welcher in der gestrigen Session eine Bandbreite von rund 200 Punkten binnen der ersten 15 Minuten Wall Street Handel aufzeigte. Als sich ein Trend zu etablieren schien, begleitet von einem neuen Tagestief, kam die massive Gegenbewegung von mehr als 200 Punkten. Binnen Sekunden wurde das Tageshoch erreicht und überschritten. Die News dahinter war ein mögliches Friedensgespräch seitens des Iran mit den USA, was geplant wurde. Eine Stunde später brachte US-Präsident Donald Trump noch einen Impuls in den Markt, dass die Einigung nah bevorsteht. Erneut reagierten die Kurse positiv und formierten weitere Hochs. Im DAX standen somit kurzzeitig 24.900 Punkte auf der Kurstafel.
Das Quartalszahlen-Event der Woche, die Earnings von Nvidia, gerieten fast schon in den Hintergrund. Sie kamen nachbörslich über die Ticker und bescheinigten dem Konzern ein weiter robustes Wachstum. Die sehr hohen Erwartungen wurden abermals erfüllt, was der Aktie aber nur einen kurzen Impuls verschaffte. Hohe Investitionen stehen dem entgegen und ob diese hohe Bruttomarge von 75 Prozent auch so fortgeschrieben werden kann, muss erst noch bewiesen werden. Das Schwergewicht der Wall Street schwankte somit nur geringfügig, deutlicher allerdings der Index Nasdaq.
Nach einem Dip am Morgen stabilisierten sich die Kurse und konnten auch für den DAX wieder Kurse über 24.700 Punkte zeigen. Das GAP-close war in der ersten Stunde bereits "erledigt" und mobilisierte dann weitere Käufer:innen für den Markt. Somit geriet das Vortageshoch um 24.900 wieder in den Fokus und wurde bis auf wenige Punkte sogar erreicht. Genau das war unser Szenario im Webinar, in dem ich die Trendstärke und die Stopps der Marktteilnehmer einmal optisch für den Nasdaq gestern und den DAX heute erarbeitete. Flexibilität ist dabei keine vorteilhafte, sondern eine zwingende Eigenschaft im Daytrading, wie die Bewegungen aufzeigen. In dem Zusammenhang erörtere ich auch, warum ich nichts von einem Stopp auf Break Even halte.
Nachdem der DAX gegen Ende des Webinars das Ziel fast erreicht hatte, skizzierte ich noch einen Stopp-Sell Bereich für die Gegenbewegung. Sie erfolgte ebenso impulsiv nach 12.00 Uhr dann, wie gestern der Ausbruch auf der Oberseite, nur diesmal auf der Unterseite. Auch dafür war eine News verantwortlich, die sich um die Urananreicherung vom Iran dreht. Binnen Minuten rutschte der DAX damit wieder auf ein neues Tagestief.
Es bleibt noch Gelegenheit, auf die wichtigen Termine des Tages und die nächsten Webinar-Termine zu schauen. Mit dem Philadelphia Fed Index verbinden wir heute 14.30 Uhr womöglich das Thema Zinsanhebung. Die Inflationsdaten der Vorwoche signalisieren eine Zunahme, auf welche die US-Notenbank reagieren muss. Am Dienstag haben wir das Thema ausführlich besprochen, schau gern auf die Aufzeichnung hier auf dem Kanal.
Der Startpunkt der nächsten Traders Circle Session wird dann zum Wall Street Start mit unserem Heiko am Dienstag wieder stattfinden. Melde Dich hierzu an:
👉 Tägliche Webinare für Trader und Anleger
Risikohinweis
Dieser Artikel ist die persönliche Meinung des Autors. Er dient lediglich als Information. Diese Analysen dürfen nicht als Anlage- oder Vermögensberatung interpretiert werden. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente benötigt das Hintergrundwissen Ihrer persönlichen Situation, welche der Autor nicht kennt. Dieser Inhalt veraltet und wird nach Veröffentlichung nicht aktualisiert.
Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

