Kommentar
05:00 Uhr, 08.03.2026

Das sind die 5 wichtigsten Krypto-News der Woche

Der Iran-Krieg überschattet den Krypto-Markt, während das nächste Mining-Unternehmen seine Bitcoin abstößt – die Top-News der Woche.

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Eine weitere aufregende Woche im Krypto-Space neigt sich dem Ende zu. Die wichtigsten Ereignisse rund um Bitcoin, Ethereum und Co. kompakt im Überblick.

Der Iran-Krieg und die Folgen für Krypto

Die Eskalation im Nahen Osten versetzt die Märkte immer tiefer in den Krisenmodus. Ölpreise ziehen an, der Flugverkehr in Teilen der Golfregion ist eingeschränkt, und die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts wächst. Doch Bitcoin präsentiert sich nach dem ersten Abverkauf überraschend robust. Für ausgewählte Altcoins und Krypto-Segmente könnte der Iran-Konflikt indirekt sogar Rückenwind bedeuten, etwa dort, wo rund um die Uhr handelbare Märkte und erhöhte Volatilität unmittelbar in Umsatz umschlagen. Wir haben Experten gefragt, wie sie die Lage einschätzen.

Warum Bitcoin trotz Nahost-Schock erstaunlich stabil bleibt, erfahrt ihr hier: Iran-Krieg: Das sind laut Experten die Folgen für Bitcoin und Krypto

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Fast 20 Millionen Bitcoin geschürft

Trotz geopolitischer Krisen und anhaltender Kursschwäche läuft das Bitcoin-Netzwerk unbeirrt weiter. Seit dem Genesis Block am 3. Januar 2009 sind laut CoinGlass inzwischen über 19.997.000 BTC geschürft worden, sodass nur noch rund 3.000 BTC bis zur Marke von 20 Millionen fehlen. Damit befinden sich bereits mehr als 95 Prozent des strikt auf 21 Millionen begrenzten Bitcoin-Angebots im Umlauf, während das Schürfen der restlichen Million länger als ein Jahrhundert dauern wird.

Mehr zum Erreichen der psychologisch wichtigen Schwelle hier: Fast 20 Millionen Bitcoin geschürft: Das härteste Geld der Geschichte?

Hoskinson teilt gegen neues Krypto-Gesetz aus

Mit dem Clarity Act soll ein umfassender Krypto-Regulierungsrahmen in den USA geschaffen werden. Vorgesehen ist unter anderem eine klare Abgrenzung zwischen “digitalen Rohstoffen” unter Aufsicht der CFTC und “digitalen Wertpapieren”, die künftig der SEC unterstehen würden. Cardano-Gründer Charles Hoskinson ist von den jüngsten Entwicklungen offenbar aber gar nicht begeistert: “Wir müssen wohl ein Gesetz verabschieden, das schrecklicher Müll ist, und standardmäßig alles zu einem Wertpapier macht.”

Was ihn nun zu dieser Aussage bewogen hat, lest ihr hier: “Schrecklicher Müll”: Cardano-Gründer teilt gegen neues Krypto-Gesetz aus

Mining-Riese MARA will Bitcoin-Bestände verkaufen

MARA Holdings denkt über den Verkauf seiner Bitcoin-Bestände nach. Das geht aus Unterlagen hervor, die das größte börsennotierte Mining-Unternehmen am Montag bei der Aufsichtsbehörde SEC eingereicht hatte. Es ist eine 180-Gradwende für das Unternehmen. Eigentlich hatte MARA Bitcoin stets als langfristiges Investment bezeichnet und einen strikten Hodl-Kurs gefahren. Im vergangenen Jahr nahm der Mining-Riese 850 Millionen US-Dollar an neuen Schulden auf, die in die Kryptowährung fließen sollten.

Hier geht es zu den Hintergründen: Bitcoin-Mining-Riese MARA will BTC-Bestände verkaufen

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Kraken erhält Fed-Zugang

Die Krypto-Börse Kraken erhält direkten Zugang zu zentralen Zahlungssystemen der US-Notenbank. Wie aus einer Mitteilung der Federal Reserve Bank of Kansas City hervorgeht, wurde der zu Kraken gehörenden Payward Financial ein sogenanntes Limited Purpose Account genehmigt. Damit kann das Unternehmen erstmals Zahlungen über Infrastruktur abwickeln, die bislang ausschließlich lizenzierten Banken vorbehalten war.

Die Entscheidung fällt in eine Phase zunehmender Spannungen zwischen Banken und neuen Marktteilnehmern aus dem Krypto- und Fintech-Sektor. Mehr dazu hier: Kraken erhält Fed-Zugang: Historischer Durchbruch für Krypto im US-Zahlungssystem

Bitcoin und zahlreiche weitere Krypto-Assets sind über die Krypto-Börse Coinbase handelbar. Neukunden erhalten 30 Euro in Bitcoin, wenn sie mindestens die gleiche Summe investieren.

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