SARTORIUS – Solide Halbjahreszahlen: Ist die Horrorwoche überstanden?
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Sartorius steigert den Umsatz im ersten Halbjahr um 2,5 % auf 1,81 Mrd. EUR und das bereinigte EBITDA um ca. 4 % auf 548 Mio. EUR. Die Marge verbesserte sich von 29,8 % im 1. Halbjahr 2025 leicht auf 30,3 %. Als wichtigsten Treiber für das wechselkursbereinigte operative Umsatzplus von 7,7 % im Vergleich zur Vorjahresperiode nannte das Unternehmen das wiederkehrende Geschäft mit Verbrauchsmaterialien.
In der Hauptsparte Bioprocess Solutions (Technologien zur Herstellung von Biopharmazeutika) konnte man Umsatz und operatives EBITDA steigern, letzteres um 5,2 % auf 477 Mio. EUR. Auch in der kleineren Sparte Lab Products & Services habe man solide Ergebnisse erzielt, so das Unternehmen: Hier stieg der Umsatz auf 335 Mio. EUR, das operative EBITDA ging leicht von 74 Mio. EUR auf 71 Mio. EUR zurück. Der Konzern bestätigt die Jahresziele und geht weiter von einem wechselkursbereinigten Umsatzzuwachs von rund 5 bis 9 % aus. Außerdem erklärte das Unternehmen, dass man im zweiten Quartal Rückzahlungen auf US-Zölle erhalten habe. Sartorius-Vorstandschef Dr. Michael Grosse: "Auf Basis der Rückzahlungen können wir mit unseren Kunden in den Austausch zu Kompensationen für gezahlte Zollzuschläge gehen." Laut Unternehmensangaben könnten diese Kompensationen bis zu 40 Mio. EUR umfassen.
Die Aktie konnte zu Beginn des vorbörslichen Handels auf Kurse um 230 EUR steigen, kommt von diesen Hochs aktuell jedoch leicht zurück. Insgesamt hat sich seit Ende März eine hochvolatile, dreiecksförmige Seitwärtsphase entwickelt, deren Unterseite in der laufenden Woche trotz des massiven Einbruchs am Dienstag erfolgreich verteidigt wurde. Jetzt kommen weitere kurzfristige Hürden ins Visier der Anleger.
