Regierung lässt Folgen von Galeria-Insolvenz für Rückzahlung offen
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Von Andreas Kißler
BERLIN (Dow Jones) - Die Auswirkung des Insolvenzantrags von Galeria Karstadt Kaufhof auf eine mögliche Rückzahlung von Teilen der Stabilisierungsmittel, die das Unternehmen in Höhe von insgesamt 680 Millionen Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds erhalten hat, ist nach Angaben des Bundesfinanzministeriums noch unklar. "Die Frage, wie sich das Insolvenzverfahren auf die weitere Rückzahlung dieser Mittel auswirkt, lässt sich gegenwärtig noch nicht beantworten", sagte ein Sprecher des Ministeriums bei einer Pressekonferenz in Berlin.
"Das ist einerseits vom Ausgang des Insolvenzverfahrens abhängig und andererseits von der Rückführung weiterer Mittel aus der Verwertung von Sicherheiten beispielsweise." Der Sprecher betonte, es habe zwei unterschiedliche Stabilisierungsmaßnahmen gegeben, zunächst ein Nachrangdarlehen in Höhe von 460 Millionen Euro und dann in einer zweiten Maßnahme im Februar 2020 als stille Einlage in Höhe von 220 Millionen Euro. Diese musste laut dem Sprecher bereits Ende 2022 im Rahmen des Schutzschirmverfahrens des Kaufhauskonzerns "aus insolvenzrechtlichen Gründen vollständig abgeschrieben werden".
Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com
DJG/ank/brb
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