Qiagen hebt nach unerwartet starkem Start die Jahresprognose an
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DOW JONES--Qiagen ist im ersten Quartal dank anhaltend hoher Nachfrage nach Tuberkulose-Bluttests und seinem Testsystem QIAstat-Dx zum Jahresauftakt stärker gewachsen als erwartet. Auch der Gewinn fiel nach vorläufigen Zahlen höher aus als vor drei Monaten in Aussicht gestellt, weshalb der Diagnostikspezialist und Labordienstleister aus Hilden im Rheinland auch seine Jahresprognose anhob.
Qiagen meldete für die ersten drei Monate einen Anstieg des Konzernumsatzes um 5 Prozent von rund 483 Millionen Dollar. Auf Basis konstanter Wechselkurse (CER) entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent. Das seien mehr als die in Aussicht gestellten etwa 3 Prozent CER-Wachstum, erklärte das DAX-Unternehmen.
Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie (CER) werde voraussichtlich bei mindestens 0,55 Dollar liegen statt wie angekündigt bei 0,50 Dollar.
Vor diesem Hintergrund hob Qiagen auch die Prognose für den bereinigten verwässerten Gewinn je Aktie im Gesamtjahr 2025 an - auf rund 2,35 Dollar je Aktie (CER) von bisher 2,28 Dollar. Die Erhöhung geschehe "auch unter Berücksichtigung der Gegenwinde durch die kürzlich angekündigten U.S.-Importzölle und einem steuerlichen Umfeld, das besser als erwartet ist", wie das Unternehmen erklärte.
Qiagen bekräftigte zudem das angestrebte Ziel, die bereinigte operative Marge auf mehr als 30 Prozent im Gesamtjahr 2025 zu steigern. Das mittelfristige Ziel einer bereinigten operativen Gewinnmarge von mindestens 31 Prozent werde deutlich früher als für 2028 vorgesehen erreicht, hieß es weiter.
Qiagen profitierte zum Jahresauftakt vom einem rund 15-prozentigen CER-Wachstum bei Bluttests zum Nachweis latenter Tuberkulose und einem 35-prozentigen CER-Wachstum beim syndromischen Testsystem QIAstat-Dx. Letzteres sei auf anhaltende Nachfrage nach Atemwegspanels sowie den Zuwachs bei Magen-Darm- und Meningitis-Tests zurückzuführen, wie es in der Mitteilung heißt.
Die kompletten Zahlen legt Qiagen am 7. Mai vor.
Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com
DJG/rio/cbr
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