Puma schlägt Erwartungen und hebt Ausblick an
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Der fränkische Sportartikelhersteller PUMA hat Umsatz und Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 deutlich gesteigert. Zudem wurden die ursprünglichen Ziele für die Phase III der langfristigen Unternehmensentwicklung signifikant übertroffen. Die Erwartungen der Analysten wurden ebenfalls geschlagen.
Wie das Unternehmen am Freitag in Herzogenaurach mitteilte, stiegen die weltweiten Markenumsätze um mehr als 18 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Der konsolidierte Umsatz nahm um 16 % auf nahezu 1,8 Milliarden Euro zu.
Die Roherstragsmarge hat mit über 52 % einen neues Jahresrekord erreicht. Das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um 10,8 Prozent auf 398 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 22,4 %. Das Ergebnis vor Steuern kletterte ebenfalls um 10,8 Prozent auf 404 Millionen Euro. Der Konzerngewinn erhöhte sich um 10,5 Prozent auf 286 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie entspricht 17,68 Euro (verwässert).
Damit wurden die Erwartungen des Marktes übertroffen. Die Analysten hatten durchschnittlich mit einem Umsatz von 1,74 Milliarden Euro, einem Vorsteuergewinn von 400 Millionen Euro und einem Überschuss von 279 Millionen Euro gerechnet.
Der Vorstand wird der Hauptversammlung am 27. April 2006 eine Verdoppelung der Dividende vorschlagen. Aus dem Bilanzgewinn der PUMA AG soll somit eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie (Vj. 1,00 Euro je Aktie) oder insgesamt 32 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2005 zur Ausschüttung kommen.
Die Auftragsbestände wiesen zum Jahresende zum zehnten Mal in Folge ein Wachstum auf und übersprangen erstmals die 1 Milliarde Euro Hürde. Die Aufträge stiegen von 823 Millionen Euro auf 1,069 Milliarden Euro und lagen somit um 30 Prozent und zum siebten Mal in Folge signifikant über dem Vorjahr. Währungsbereinigt lagen die Auftragsbestände um 25,7 Prozent im Plus.
Aufgrund der deutlichen Verbesserung der Auftragslage hat das Management bereits zu Beginn des Jahres die ursprüngliche Umsatzerwartung für das erste Jahr der Phase IV erhöht. Für das Jahr 2006 wird ohne Berücksichtigung von Währungsveränderungen jetzt ein konsolidiertes Umsatzwachstum von circa 30 % und somit ein neues Rekordniveau von circa 2,3 Milliarden Euro erwartet. Das geplante Umsatzwachstum soll sich auf alle Regionen erstrecken.
Die operative Marge soll bedingt durch die markenbildenden "Investitionen" und die Umwandlung von Lizenz- in Eigengeschäft wie angekündigt auf circa 15% zurückgehen. Auf Grund der sehr positiven Auftragslage und der schneller als erwarteten Umsetzung der Maßnahmen der Phase IV rechnet das Management aber nun mit einem operativen Ergebnis von mindestens 350 Millionen Euro gegenüber der ursprünglichen Erwartung von 300 bis 330 Millionen Euro. Das Konzernergebnis soll trotz der geplanten strategischen Aufwendungen um nur 10 bis 15 Prozent gegenüber den bisher angekündigten 20 Prozent unter dem Vorjahr und damit in absoluten Zahlen deutlich über den ursprünglichen Erwartungen liegen.
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