Kommentar
05:30 Uhr, 09.03.2026

Peter Schiff warnt: Dann lässt der Iran-Krieg Bitcoin und die Finanzmärkte einbrechen

Noch konnte der Krieg im Mittleren Osten dem Bitcoin-Kurs nur wenig anhaben. Doch laut einem Ökonomen unterschätzen Krypto-Anleger die Gefahr.

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Die militärische Auseinandersetzung im Mittleren Osten geht heute in den zehnten Tag. Vorerst wurden Bitcoin und der Krypto-Markt kaum negativ beeinflusst, doch laut US-Ökonom Peter Schiff könnte sich das mittelfristig ändern. In einem neuen X-Post erklärt er seine Skepsis: “Die Anleger scheinen von einem kurzen und erfolgreichen Krieg auszugehen. Das wäre zwar das ideale Ergebnis, aber ich halte die Wahrscheinlichkeit dafür für gering.” US-Präsident Donald Trump selbst sprach von einem vierwöchigen Krieg.

Investors seem to be assuming a short and successful war. While that would be the ideal outcome, I think the probability is low. Once the markets start to price in a more pessimistic outcome, stocks, bonds, crypto, and the dollar will be much lower, and oil and gold much higher.

— Peter Schiff (@PeterSchiff) March 5, 2026

Schiff hatte die US-amerikanische Intervention im Iran zuletzt mehrfach kritisiert. Seine Prognose: Sobald die Märkte beginnen, ein pessimistischeres Ergebnis einzupreisen, würden “Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und der US-Dollar deutlich niedriger und Öl und Gold deutlich höher notieren.” In einem weiten X-Post meint der Edelmetallanhänger und Bitcoin-Skeptiker über den Krieg: “Die Kosten werden sich wahrscheinlich auf Hunderte von Milliarden belaufen und könnten 1 Billion US-Dollar übersteigen, was die ohnehin schon steigende Inflation in die Höhe schnellen lassen würde. Habt ihr Gold?”

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In den vergangenen Wochen hatte Peter Schiff aufgrund der Bitcoin-Kurskorrektur immer wieder über BTC-Hodlern gespottet – oder sie zum Verkauf aufgerufen. “Herzlichen Glückwunsch, dein Durchschnittspreis liegt wieder unter 76.000 US-Dollar, aber dein nicht realisierter Verlust wächst weiter”, reagierte er etwa auf den jüngsten Kauf von Michael Saylors Treasury-Firma MicroStrategy. Noch vor wenigen Wochen riet er Anlegern zudem: “Kauft nicht in den Bitcoin-Kollaps hinein. Verkauft, bevor der Kurs noch weiter fällt.”

Anders ordnet Finanzbuchautor Robert Kiyosaki die Situation ein, der sich ebenfalls kritisch über die Außenpolitik von Donald Trump äußerte. Nach dem jüngsten Goldpreisanstieg meint er: “Noch bessere Nachrichten sind, dass Silber und Bitcoin durchstarten werden”. Da jede abgefeuerte Rakete “zwischen einem halben und vier Pfund Silber” transportiere, könnte insbesondere der Silberpreis von einer länger anhaltenden militärischen Auseinandersetzung profitieren. Mehr über die finanziellen Konsequenzen erfahrt ihr in diesem Artikel: “Iran-Krieg: Das sind die Folgen für Bitcoin und Krypto“.

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