Ölpreise steigen angesichts neuer Spannungen im Nahen Osten
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Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel erneut gestiegen. Ein Barrel Brent zur Lieferung im Dezember verteuerte sich zuletzt um 0,68 Prozent auf 106,41 US-Dollar. Seit dem Vortag legten die Notierungen bereits zu.
Belastet wurde der Anstieg lediglich durch die Prognose eines deutlich schwächeren Wachstums der weltweiten Ölnachfrage. Gleichzeitig sorgten neue Angriffe im Nahen Osten für Unsicherheit. Attacken auf Tanker in der Straße von Hormus gefährden die Erholung der Öllieferungen aus der Golfregion. Saudi-Arabien fing zudem weitere Raketen und Drohnen der Huthi aus dem Jemen ab.
Brent-Öl hat sich seit Jahresbeginn um mehr als 70 Prozent verteuert. Trotz weiterlaufender Rohölexporte bleibt die Unsicherheit hoch. Wegen zunehmender Angriffe auf die saudische Infrastruktur hob Morgan Stanley seine Brent-Prognose für das laufende und das kommende Quartal jeweils um fünf US-Dollar je Barrel an.
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