Ölpreise geben trotz neuer Huthi-Attacke auf Saudi-Arabien nach
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Die Ölpreise sind zum Start in die neue Woche auf hohem Niveau leicht gefallen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete 103,90 US-Dollar und damit 0,8 Prozent weniger als vor dem Wochenende.
In der vergangenen Woche hatte ein Bericht über mögliche neue US-Angriffe auf den Iran die Preise zunächst deutlich steigen lassen. US-Präsident Donald Trump dementierte jedoch eine Wiederaufnahme der Militäreinsätze vor den US-Zwischenwahlen Anfang November. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung bleibt bestehen.
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran sowie die Folgen für den Nahen Osten prägen weiterhin den Ölmarkt. Die vom Iran unterstützte jemenitische Huthi-Miliz setzte ihre Angriffe auf Saudi-Arabien fort. Bei einem neuen Angriff auf den Flughafen King Chalid in Riad wurde ein pakistanischer Staatsbürger getötet, elf weitere Menschen wurden verletzt. Zuvor waren bei einem Angriff auf den internationalen Flughafen der saudischen Hauptstadt zwölf Menschen ums Leben gekommen.
Die Attacken folgten auf eine von Saudi-Arabien unterstützte Offensive im Jemen gegen die Huthis. Die Rebellen hatten im Juli eine neue Front eröffnet und unter anderem die saudische Energieinfrastruktur sowie Tanker im Roten Meer angegriffen.
Der Ölmarkt reagierte trotz des jüngsten Angriffs nicht mit weiteren Preissteigerungen, da offenbar keine Energieanlagen betroffen waren. Zusätzlich richten sich die Blicke auf den Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Beide Seiten werfen sich weiterhin Angriffe auf den Energiesektor vor.
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