Ölpreise geben nach und verlieren Vortagsgewinne
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Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel gefallen und haben ihre Vortagsgewinne abgegeben. Ein Barrel Brent zur Lieferung im Dezember kostete zuletzt 104,39 US-Dollar und damit 1,57 Prozent weniger.
Die Sorgen über mögliche Lieferausfälle im Nahen Osten haben etwas nachgelassen. Zwar setzen die vom Iran unterstützten Huthi ihre Raketen- und Drohnenangriffe auf Saudi-Arabien fort, bislang gibt es jedoch keine Hinweise auf größere Beeinträchtigungen der Öllieferungen. Dadurch ging ein Teil des geopolitischen Risikoaufschlags zurück.
Zusätzlichen Druck auf die Preise üben die schwächeren Nachfrageprognosen der Internationalen Energieagentur aus. Die Versorgungslage bleibt nach monatelangen Beeinträchtigungen durch den Konflikt zwischen den USA und dem Iran dennoch angespannt. Seit Jahresbeginn hat sich Brent-Öl um mehr als 70 Prozent verteuert.
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