Ölpreise geben nach: Trump dementiert neue US-Angriffe
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Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel nachgegeben. Ein Barrel Brent zur Lieferung im Dezember verbilligte sich zuletzt um 1,29 Prozent auf 102,93 US-Dollar. Am Vortag war der Preis wegen Berichten über mögliche neue US-Angriffe auf den Iran vor den Zwischenwahlen zeitweise auf fast 106 Dollar gestiegen. Ein Dementi von US-Präsident Donald Trump löste anschließend eine Gegenbewegung aus.
„Wir werden den Iran zu keinem Zeitpunkt vor den Zwischenwahlen am 3. November angreifen“, erklärte Trump. Zugleich sprach er von konstruktiven Gesprächen mit Teheran. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi teilte mit, die Regierung prüfe eine Antwort auf einen US-Vorschlag. Iran habe einen Sieben-Tage-Plan übermittelt und wolle in wenigen Tagen reagieren.
Zuvor war berichtet worden, dass die US-Regierung wegen des festgefahrenen Kriegs weitere Angriffe auf Ziele im Iran erwäge. Eine Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen.
Seit Anfang Oktober schwanken die Ölpreise stark. Der Krieg sorgt für Unsicherheit, obwohl die Lieferungen aus dem Nahen Osten wieder zugenommen haben. Angriffe auf Schiffe, angespannte Märkte für Ölprodukte, hohe Frachtraten und neue Kämpfe im Jemen belasten die Versorgungslage. Zugleich erklärte Trump, in der vergangenen Nacht seien 22 Millionen Barrel Öl durch die Straße von Hormus transportiert worden. Die geopolitischen Risiken verhindern damit weiterhin einen deutlicheren Preisrückgang.
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