Ölpreise fallen nach Fünf-Monats-Hoch
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Die Ölpreise sind zum Wochenauftakt nach dem am Freitag erreichten Fünf-Monats-Hoch gefallen. Ein Barrel Brent zur Lieferung im Dezember kostete im frühen Handel knapp zwei Prozent weniger und wurde mit 107,83 US-Dollar gehandelt. Am Freitag war der Preis zeitweise auf 110 Dollar gestiegen.
Aus dem Nahen Osten kamen unterschiedliche Signale. Erneut wurden zwei Tanker im Persischen Golf angegriffen, zudem attackierte die Huthi-Miliz aus dem Jemen Saudi-Arabien. Zugleich hieß es aus den USA, die Öllieferungen aus dem Persischen Golf hätten sich auf rund 80 Prozent des Vorkriegsniveaus erholt. Die Versorgung mit Raffinerieprodukten bleibe jedoch eingeschränkt. Gespräche über die Freigabe von Dieselreserven liefen.
Nachdem Brent im Sommer wegen Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Kriegs bis auf 70 Dollar gefallen war, trieben die stockenden Verhandlungen zwischen Iran und den USA den Preis wieder nach oben. Die Lage im Nahen Osten bleibt damit der wichtigste Einflussfaktor. Seit Ende 2025 hat sich Brent um fast 80 Prozent verteuert, liegt aber rund 15 Prozent unter dem Jahreshoch.
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