Nach dem Krypto-Millionendiebstahl greift das FBI zu
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Ein spektakulärer Fall mutmaßlichen Krypto-Diebstahls aus US-Staatsbeständen hat nun eine Festnahme zur Folge. Auf der Karibikinsel Saint Martin wurde John Daghita festgenommen, welcher laut Ermittlern Kryptowährungen im Wert von mehr als 46 Millionen US-Dollar aus Wallets des US Marshals Service entwendet haben soll. Die Festnahme erfolgte in einer gemeinsamen Aktion des FBI und einer französischen Eliteeinheit.
John Daghita — a U.S. government contractor who allegedly stole more than $46 million in cryptocurrency from the U.S. Marshals Service — was arrested on the island of St. Martin last night by the French Gendarmerie's premier elite tactical unit in collaboration with #FBIWFO and… pic.twitter.com/NuZvBYPdDm
— FBI Washington Field (@FBIWFO) March 5, 2026
FBI-Direktor Kash Patel bestätigte den Zugriff in einem X-Post. “John Daghita – ein US-Regierungsauftragnehmer, der angeblich mehr als 46 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen vom US Marshals Service gestohlen hat – wurde auf Saint Martin festgenommen”, teilte der Chef des Geheimdienstes. Zugleich kündigte er an, dass die US-Behörden gemeinsam mit internationalen Partnern weiterhin konsequent gegen Krypto-Betrug vorgehen wollen.
Blockchain-Ermittler klärt Krypto-Diebstahl auf
Der Fall geht auf Recherchen des bekannten Blockchain-Ermittlers ZachXBT zurück. Nach eigenen Angaben fand er bereits Anfang 2026 heraus, dass Daghita Zugriff auf Wallets mit beschlagnahmten Kryptowährungen hatte. “Ich habe offengelegt, wie John mehr als 46 Millionen US-Dollar aus beschlagnahmten Krypto-Assets der US-Regierung gestohlen hat”, erklärte der Analyst und bezeichnete die Festnahme als direkte Folge seiner Untersuchung. Der Verdächtige habe ihn zuvor mehrfach über seinen Telegram-Kanal verspottet und außerdem seine öffentliche Wallet-Adresse angegriffen.
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Besonders brisant ist die mögliche Verbindung zu einem Regierungsauftrag: Daghitas Vater soll Eigentümer der IT-Firma Command Services & Support sein, die 2024 einen Vertrag mit dem US Marshals Service erhielt, um beschlagnahmte Bitcoin und weitere Kryptowährungen zu verwalten. Über diesen Zugang könnte der Sohn Zugriff auf sensible Wallet-Daten erhalten haben. Ermittler prüfen daher nun, welche Rolle das familiäre Umfeld bei dem Diebstahl gespielt hat.
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