Kommentar
09:05 Uhr, 02.11.2026

Nach dem Crash: Warum ich (noch) investiert bleibe!

Der heftige Ausverkauf an der Wall Street am Freitag hat das Chartbild in den wichtigsten US-Indizes eingetrübt. Dennoch bestehen im Trendfolge- und Momentum-Depot weiter gehebelte Long-Positionen nicht nur im DAX, sondern auch bei S&P 500 und Nasdaq-100. Wann drücke ich auf den Verkaufen-Button?

Der jüngste Crash bei Technologie- und Halbleiteraktien hat viele Anleger aufgeschreckt. Enttäuschende Geschäftsausblicke und Zweifel an den Erträgen der enormen KI-Investitionen belasteten vor allem am vergangenen Donnerstag und Freitag die Stimmung. Intel brach wegen einer schwachen Prognose am Freitag um 28,6 % ein, der Halbleiterindex verlor 7,2 %. Nach bereits deutlichen Verlusten am Donnerstag verlor der S&P 500 am Freitag weitere 1,82 %, der Nasdaq-100 sogar 3,46 %.

Greife nicht in ein fallendes Messer

Nach solchen Abwärtstagen kommt es kurzfristig häufig zu einer technischen Gegenreaktion. Schnäppchenkäufe und das Eindecken von Leerverkäufen können eine Erholung antreiben. Es ist also nicht unwahrscheinlich, dass es in der neuen Woche jetzt kurzfristig nach oben geht. Mittelfristig hat sich die Situation in den Indizes aber eher eingetrübt, besonders an der Nasdaq. Ein kräftiger Erholungstag allein ändert daran wenig.

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