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07:51 Uhr, 02.11.2026

Morning-Flash: Ryanair senkt Passagierprognose für Gesamtjahr

Wegen erwarteter Mehrkosten für Treibstoff von 2 Mrd. EUR senkt Ryanair die Jahresprognose für Passagiere von 216 auf 214 Mio. und kündigt Kostensenkungen an.

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Südkoreas stärkster Exportanstieg seit über 50 Jahren treibt den KOSPI um 2,24 % nach oben. Chinas Börsen erholen sich angesichts von Spekulationen über eine Ausweitung der PBoC-Refinanzierungsfazilität. In Europa stehen die Energiekosten im Fokus: Goldman Sachs erhöht die Brent-Prognose, Ryanair senkt die Passagierprognose.

Ausblick

Um 08:00 Uhr stehen die deutschen Einzelhandelsumsätze für September an. Erwartet werden 0,4 % Wachstum zum Vormonat nach 1,3 %. Auf die Industrie-Einkaufsmanagerindizes aus Spanien, der Schweiz und Italien folgt um 16:00 Uhr der ISM-Index für die US-Industrie mit erwarteten 54,6 nach 54,5 Punkten. Marriott International berichtet vorbörslich, Apple und Palantir Technologies nach US-Börsenschluss.


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Vorbörsliche Tops & Flops

Wert Vorbörslich
AIXTRON +4,17 %
Infineon Technologies +2,02 %
SUSS MicroTec +1,96 %
HELLA GmbH & Co. -3,30 %
Aroundtown -2,42 %
The Procter & Gamble Co. -1,97 %

Europa

Goldman Sachs hebt die Brent-Prognose für Dezember 2026 von 90 auf 105 USD je Barrel an. Der Chef des staatlichen Ölkonzerns ADNOC hatte zuvor auf historisch niedrige Dieselbestände und einen Abbau der weltweiten Ölbestände um knapp 1 Mrd. Barrel durch die Störung der Straße von Hormus verwiesen. Ryanair erzielt im ersten Halbjahr einen Umsatz von 5,70 Mrd. EUR knapp unter dem Konsens von 5,71 Mrd. EUR, während der Nachsteuergewinn von 1,61 Mrd. EUR den Konsens von 1,59 Mrd. EUR übertrifft. Wegen erwarteter Mehrkosten für Treibstoff von 2 Mrd. EUR im kommenden Jahr senkt der Billigflieger die Passagierprognose für das Gesamtjahr von 216 auf 214 Mio. und kündigt unternehmensweite Kostensenkungen an.

Die IG Metall fordert für rund 3,7 Mio. Beschäftigte 5 % mehr Geld bei zwölf Monaten Laufzeit. Heute ruft sie im Bezirk Mitte zu rund 60 Warnstreikaktionen in 37 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie auf, darunter bei Daimler Truck, Opel, der Schaeffler-Tochter Vitesco und Rolls-Royce. Für Onlinebestellungen aus Drittländern erhebt die EU seit Sonntag unbefristet 2 EUR Bearbeitungsgebühr je Warenposition, zusätzlich zum seit Juli geltenden Pauschalzoll von 3 EUR je Warengruppe.

Fresenius erhält durch eine exklusive Entwicklungsvereinbarung mit WuXi Biologics Zugang zu bis zu 37 Biosimilar-Kandidaten. Die Pipeline könnte damit von 29 auf bis zu 66 Moleküle wachsen. Die Ziele für 2026 sowie für das Biopharma-Geschäft bis 2030 bleiben bestätigt; finanziert werden soll der Ausbau aus dem operativen Cashflow. JPMorgan senkt das Kursziel für AIXTRON leicht auf 52,50 EUR, bleibt aber bei Overweight.

Asien

Die Exportdaten lassen den KOSPI nach anfänglichen Verlusten um 2,24 % steigen; Analysten halten dadurch höhere Gewinnschätzungen für möglich. Samsung Electronics will den gesamten Anteil von 10,16 % seiner Tochter Samsung Display an TCL CSOT für rund 960 Mio. USD übernehmen. Die Beteiligung wechselt damit vom OLED-Geschäft zum Mutterkonzern, dessen TV-Sparte auf chinesische LCD-Panel-Zulieferer angewiesen bleibt.

Chinas Börsen erholen sich von der Ausverkaufswelle im Oktober: Der SSE Composite gewinnt 1,03 %, der CSI 300 lag zur Mittagspause 1,3 % höher bei 4.035,72 Punkten. Spekulationen über eine Ausweitung der bestehenden, 45 Mrd. USD schweren PBoC-Refinanzierungsfazilität stützen die Kurse. Gemischt fallen die Einkaufsmanagerdaten aus: Die offiziellen NBS-Indizes für die Industrie und außerhalb der Industrie liegen mit 49,3 beziehungsweise 49,7 Punkten unter der Schwelle von 50 Punkten. Der S&P-Global-Index für die Industrie erreicht hingegen 52 Punkte. Der Hang Seng legt 0,52 % zu, Indiens Sensex 1,20 %.

Der Nikkei 225 verliert 0,33 %, Taiwans TSEC 0,65 %, der australische ASX 200 0,60 % und Singapurs STI 1,55 %. Die Bank of Japan signalisiert im Oktober-Ausblick wegen der Inflation über dem Ziel deutlicher eine Zinserhöhung im Dezember. Ob die Zinsen später über 1,5 % steigen sollen, bleibt offen. In Australien entscheidet heute die RBA über die Zinsen; CBA und NAB haben ihre Wachstumsprognosen bereits gesenkt.

USA

Parcel und Redfin melden Preissenkungen bei 44 % der angebotenen US-Wohnimmobilien. Die Zahl der Verkäufer übersteigt die der Käufer um 63 %, der größte Abstand seit der Immobilienkrise nach 2008. Die Verkäufe bestehender Häuser liegen nahe dem niedrigsten Niveau seit Jahrzehnten. US-Präsident Trump kündigt für 2027 Hypothekeninvestitionen von Fannie Mae und Freddie Mac über 4,3 Mrd. USD in Kansas sowie vor den Zwischenwahlen 15 Mrd. USD Hilfen für Landwirte an. Tesla und Samsung wenden sich gegen neue US-Zölle auf Importe aus Vietnam; die zugehörige Untersuchungsfrist läuft bald ab.

Den Binance-Hack vom Oktober über 6,3 Mrd. USD schreibt das FBI Nordkorea zu. Nach Wiederaufnahme des Betriebs flossen 3,64 Mrd. USD oder 2,1 % der Vermögenswerte ab. Binance meldet inzwischen eine Stabilisierung der Abflüsse. Unter den US-Krypto-ETFs hatten die Bitcoin-Spot-ETFs am 31. Oktober mit 643 Mio. USD den schwächsten Handelstag seit Juni, während die Ethereum-Spot-ETFs in der Woche netto 432 Mio. USD verloren. Circle bestätigte, im Zusammenhang mit dem Hack USDC-Bestände im Wert von über 1,1 Mrd. USD eingefroren zu haben.

Dieser Beitrag ist unter Einsatz Künstlicher Intelligenz entstanden.

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