MORNING BRIEFING - USA/Asien
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Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ TAGESTHEMA +++++
Die chinesische Wirtschaft ist stabil in das Jahr 2026 gestartet. Die Einzelhandelsumsätze, ein wichtiger Gradmesser für den Konsum, stiegen in den Monaten Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent. Im Dezember hatte das Wachstum bei 0,9 Prozent gelegen. Volkswirte hatten mit einem Anstieg von 3,0 Prozent gerechnet. China fasst die Daten für die ersten beiden Monate traditionell zusammen, um statistische Verzerrungen durch das zeitlich variierende Mondneujahrsfest auszugleichen. Die Anlageinvestitionen stiegen im Jahresvergleich um 1,8 Prozent und übertrafen damit die Erwartungen der Ökonomen von 0,8 Prozent. Dies deutet auf eine Erholung hin, nachdem 2025 noch ein Rückgang von 3,8 Prozent verzeichnet worden war. Die Industrieproduktion legte im selben Zeitraum um 6,3 Prozent zu, was sowohl über dem Dezemberwert von 5,2 Prozent als auch über der Expertenprognose von 5,0 Prozent lag.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++
08:30 TW/Foxconn Technology Group , Ergebnis 4Q
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- US
13:30 Empire State Manufacturing Index März
PROGNOSE: 3,9
zuvor: 7,1
14:15 Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Februar
Industrieproduktion
PROGNOSE: +0,1% gg Vm
zuvor: +0,7% gg Vm
Kapazitätsauslastung
PROGNOSE: 76,2%
zuvor: 76,2%
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
Index zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 6.673,25 +0,6 E-Mini-Future Nasdaq-100 24.540,50 +0,6 S&P/ASX 200 (Sydney) 8.583,40 -0,4 Topix-500 (Tokio) 3.610,73 -0,5 Kospi (Seoul) 5.093,54 +1,1 Shanghai-Composite 4.079,87 -0,4 Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.819,56 +1,4
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Uneinheitlich - Bremsend wirken die weiter hohen Ölpreise vor dem Hintergrund der anhaltenden gegenseitigen Angriffe im Nahost-Krieg. Zum Wochenstart verteuert sich Öl um rund 1,5 Prozent, Brent-Öl wird mit fast 105 Dollar gehandelt. Die wichtige Öl-Schifffahrtsstraße, die Straße von Hormus, ist praktisch unpassierbar und die USA verstärken nun ihre Anstrengungen, bei anderen Ländern Unterstützung beim Geleitschutz von Schiffen durch die Straße von Hormus zu finden. Derweil lastet unverändert die mit den stark gestiegenen Energiepreisen einhergehende Sorge vor einem globalen Inflationsanstieg die Stimmung. Auch an den chinesischen Plätzen ist die Tendenz uneinheitlich, obwohl neue Wirtschaftsdaten aus dem Reich der Mitte in den ersten beiden Monaten des Jahres teils besser als erwartet ausgefallen sind. In Seoul vermuten Marktteilnehmer hinter dem kleinen Plus des Kospi Schnäppchenkäufe. Die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix gewinnen 1,9 bzw. 5,0 Prozent.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 46.558,47 -0,3 -119,38 46.677,85
S&P-500 6.632,19 -0,6 -40,43 6.672,62
NASDAQ Comp 22.105,36 -0,9 -206,62 22.311,98
NASDAQ 100 24.380,73 -0,6 -152,85 24.533,58
Freitag Donnerstag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,23 Mrd 1,37 Mrd
Gewinner 1.058 587
Verlierer 1.707 2.179
unverändert 68 67
Leichter - Steigende Ölpreise mit einem Brent-Preis wieder über 100 Dollar schürten Stagflationssorgen und drückten die Aktienkurse ins Minus. Zumal es eine Reihe von Versuchen gab, den Ölpreisanstieg zu stoppen, die aber erfolglos blieben. Händler sprachen von einer äußerst ungünstigen Entwicklung aus ölpreisbedingt höherer Inflation und Wachstumssorgen - ein klassisches Stagflationsumfeld. Das von der Fed favorisierte Preismaß PCE fiel im Großen und Ganzen wie erwartet aus, bewegte sich aber gleichwohl weiter klar über dem 2-Prozentziel der Fed und lieferte somit keine Argumente für Zinssenkungen. Die Wachstumssorgen wurden neben schwachen Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter durch das im vierten Quartal 2025 drastisch nach unten revidierte US-BIP entfacht. Adobe sanken um 7,6 Prozent. Der Weggang von CEO Shantanu Narayen überschattete positive Erstquartalszahlen und einen ebensolchen Ausblick. Ulta Beauty stürzten um 14,2 Prozent ab. Der Kosmetik- und Parfümhändler prognostizierte eine Verlangsamung des Wachstums.
US-ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,73 -0,03 3,76 3,69 5 Jahre 3,87 -0,01 3,89 3,82 10 Jahre 4,28 +0,01 4,29 4,23
Auch der Anleihemarkt drehte leicht im Verlauf. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen kletterte um 1 weiteren Basispunkt knapp unter Tageshoch auf 4,28 Prozent. Die hohen Ölpreise schürten weiter Inflationssorgen und ließen Zinssenkungen immer unwahrscheinlicher erscheinen.
DEVISEN
zuletzt +/- % 00:00 Fr, 8:35 Uhr % YTD
EUR/USD 1,1428 +0,1 1,1416 1,1472 -2,7
EUR/JPY 182,12 -0,1 182,32 182,91 -1,0
EUR/GBP 0,8626 -0,1 0,8634 0,8627 -1,0
USD/JPY 159,34 -0,2 159,71 159,41 1,7
USD/KRW 1.496,23 -0,3 1.501,24 1.495,00 3,9
USD/CNY 6,8999 +0,1 6,8961 6,8917 -1,3
USD/CNH 6,9025 -0,0 6,9045 6,8944 -1,1
USD/HKD 7,8294 +0,0 7,8267 7,8281 0,6
AUD/USD 0,7015 +0,5 0,6980 0,7033 5,1
NZD/USD 0,5804 +0,6 0,5772 0,5810 0,8
BTC/USD 73.801,54 +2,9 71.748,42 71.425,22 -15,8
Der Dollar profitierte erneut von seinem Status als "sicherer Hafen" und den steigenden Ölpreisen, zumal Öl überwiegend in Dollar gehandelt wird. Der Greenback kletterte auf den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten. Der Dollarindex legte um 0,7 Prozent zu, der Euro kostete zuletzt am Freitag rund 1,1430 Dollar. Im montäglichen asiatischen Geschäft tendiert der Yen im Zuge der Dollarstärke weiter abwärts und nähert sich der 160er Marke. Die japanische Finanzministerin sah sich angesichts dessen zwar zu einer verbalen Intervention nach bekanntem Muster zugunsten des Yen veranlasst, diese verpufft allerdings weitestgehend wirkungslos.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 5.020,71 +0,0 2,28 5.018,43
Silber 79,95 -0,7 -0,60 80,55
Platin 2.050,95 +1,3 26,37 2.024,58
Der Goldpreis verlor im US-Handel 1,2 Prozent. Gestiegene Marktzinsen und der feste Dollar wurden als Belastungsfaktoren genannt.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 99,33 +0,6 0,62 98,71
Brent/ICE 104,90 +1,7 1,76 103,14
Die Ölpreise stiegen um 2,4 Prozent - die Sorte Brent kostete zuletzt im US-Handel am Freitag 102,85 Dollar. "Die bisherigen Bemühungen, die Preise zu senken, sind gescheitert, was auf eine Verschärfung der Lage im Krieg hindeut, insbesondere im Hinblick auf die Durchfahrt von Tankern durch die Straße von Hormus", erläuterte Analyst Peter Cardillo von Spartan Capital. Nach der Freigabe von strategischen Ölreserven durch die Internationale Energieagentur versuchen die USA nun, durch eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland den anhaltenden Preisanstieg zu dämpfen. Laut Berichten verhandeln zudem verschiedene Staaten mit dem Iran über eine Passage von Rohöl durch die Seestraße von Hormus.
+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 20.00 UHR +++++
IRAN-KRIEG - Straße von Hormus
US-Präsident Trump hat in einem Interview mit der Financial Times die Nato-Verbündeten der USA vor einer "sehr schlechten" Zukunft gewarnt, sollten sie nicht bei der Öffnung der Straße von Hormus helfen. Trump forderte Großbritannien, China, Frankreich, Japan und Südkorea auf, Kriegsschiffe in die Meerenge zu entsenden. Er rief die Länder dazu auf, "alles zu tun, was nötig ist", um zu helfen.
USA/CHINA
US-Präsident Donald Trump erwägt, seine für Ende des Monats geplante Reise nach Peking zu verschieben. Gleichzeitig drängt er China dazu, bei der Wiederherstellung der Befahrbarkeit der Straße von Hormus zu helfen. In einem Interview mit der Financial Times sagte Trump, er wünsche sich, dass Peking vor seinem Gipfeltreffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping zur Bewältigung der Ölversorgungsengpässe beitrage.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/flf/gos
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