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08:00 Uhr, 24.02.2026

MORNING BRIEFING - USA/Asien

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DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ TAGESTHEMA +++++

China hat den Export kritischer Mineralien und anderer Güter mit potenziellem militärischen Nutzen an mehrere große japanische Unternehmen verboten. Damit eskaliert Peking seine Kampagne gegen Tokio wegen Äußerungen von Premierministerin Sanae Takaichi zu Taiwan. Die neuen Maßnahmen, die vom chinesischen Handelsministerium angekündigt wurden, zeigen, dass Peking in seinem Streit mit Japan nicht nachgibt, obwohl Takaichi bei einer kürzlichen Parlamentswahl einen klaren Sieg errungen hat. Das chinesische Ministerium teilte mit, dass 20 japanische Unternehmen auf eine Exportkontrollliste gesetzt worden seien.

+++++ TAGESTHEMA II +++++

JPMorgan-Chase-CEO Jamie Dimon hat Bedenken über negative Auswirkungen KI auf die US-Großbank zurückgewiesen. Die größte Bank Amerikas werde die Technologie zu ihrem Vorteil nutzen, so der Manager. "Meiner Meinung nach werden wir zu den Gewinnern gehören", sagte Dimon. Die Aktie von JPMorgan gehörte zu einer Reihe von Papieren von Finanzdienstleistern, die am Montag wegen Bedenken über die Auswirkungen von KI auf ihre Geschäftsmodelle starke Verluste hinnehmen mussten. Citrini hatte am Sonntag einen viel beachteten Bericht veröffentlicht. Darin wurde die Hypothese aufgestellt, wie KI die Wirtschaft und auch den täglichen Zahlungsverkehr verändern könnte. Daraufhin hatten am Montag Aktien von Unternehmen teils spürbar an Wert verloren, die mit der Abwicklung von Zahlungen Geld verdienen.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

12:00 US/Home Depot Inc, Ergebnis 4Q

22:05 US/HP Inc, Ergebnis 1Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US 
    16:00 Index des Verbrauchervertrauens Februar 
          PROGNOSE: 86,8 
          zuvor:    84,5 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

Index                         zuletzt  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500        6.865,50   +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100    24.834,00   +0,3 
S&P/ASX 200 (Sydney)         9.022,30   -0,0 
Nikkei-225                  57.321,09   +0,9 
Topix-500 (Tokio)            3.815,98   +0,2 
Kospi (Seoul)                5.969,64   +2,1 
Shanghai-Composite           4.115,63   +0,8 
Hang-Seng-Index (Hongkong)  26.544,25   -2,0 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Die meisten Aktienmärkte trotzen den herben Abgaben der Wall Street und legen vereinzelt sogar deutlich zu. Das gilt nach der Feiertagspause vor allem für die Börsen in Tokio und Schanghai, denen Händler Nachholpotenzial unterstellen. Es stützt die Aussicht auf niedrigere US-Handelszölle gegenüber regionalen Volkswirtschaften, exportorientierte Sektoren in Japan, Südkorea und China legen daher zu. Auffallend ist, dass die meisten Märkte im Verlauf tendenziell zulegen. Dies gilt auch für den Nikkei-225. Die US-Regierung erwäge neue Zölle für ein halbes Dutzend Branchen, wie das WSJ berichtet. Japanische Aktien könnten profitieren, wenn politische Instabilität in den USA oder erhöhte geopolitische Risiken Kapitalflüsse aus den USA in andere Länder auslösten, urteilt Citi. In China steigen die Indizes auf dem Festland. Obwohl US-Präsident Trump weitere Zölle ankündigte, waren diese nicht speziell gegen China gerichtet. Der HSI in Hongkong verliert dagegen nach den deutlichen Vortagesaufschlägen. Hier schwappen die KI-Sorgen aus den USA vom Vorabend auf den Markt über. Insbesondere der Technologiesektor belastet. Citrini hatte ein hypothetisches Szenario veröffentlicht, in dem KI die Wirtschaft in naher Zukunft negativ beeinflusst. Alibaba geben 3 Prozent ab und Tencent 3,8 Prozent - auch Baidu zeigen sich schwach. Der Kospi steigt erneut auf Rekordhoch - gestützt von Export- und Chipwerten. Die Speicherchiphersteller Samsung Electronics und SK Hynix legen um 3,5 bzw. 5 Prozent zu - auch hier gibt es Rekordstände. SK Hynix will die Produktion weiter hochfahren.

WALL STREET

INDEX          zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
DJIA         48.804,06   -1,7    -821,91       49.625,97 
S&P-500       6.837,75   -1,0     -71,76        6.909,51 
NASDAQ Comp  22.627,27   -1,1    -258,80       22.886,07 
NASDAQ 100   24.708,94   -1,2    -303,68       25.012,62 
Umsatzdaten 
                     Montag      Freitag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,24 Mrd   1,40 Mrd 
Gewinner                  726      1.639 
Verlierer               2.034      1.114 
Unverändert                70         82 
 

Schwach - Neue Zollunsicherheit und Angst vor Verwerfungen durch KI belastete. Nachdem der Oberste Gerichtshof die globalen Zölle von US-Präsident Trump für unrechtmäßig erklärt hatte, verhängte dieser neue Zölle. Daneben nährte ein Analystenkommentar die Angst vor den disruptiven Einflüssen der KI. Citrini nannte zahlreiche Unternehmen verschiedenster Branchen, deren Geschäftsmodell bedroht sei. Die jeweiligen Aktien gerieten unter Druck, darunter die von Softwareunternehmen wie Applovin (-9,1%) oder Intuit (-5,5%), aber auch der Kreditkartengesellschaften American Express (-7,2%), Mastercard (-5,7%) und Visa (-4,6%) sowie des Essenlieferdiensts Doordash (-6,6%). IBM sackten um 13,1 Prozent ab. Für die Aktie von Eli Lilly ging es um 4,8 Prozent nach oben, nachdem der Gewichtssenker CagriSema von Novo Nordisk nicht den Erfolg des Eli-Lilly-Präparats Zepbound übertroffen hatte. Arcellx haussierten mit der Übernahme durch Gilead Sciences (-1%) um 77,4 Prozent. Übernahmefantasie verhalf Paypal zu einem Plus von 5,8 Prozent.

US-ANLEIHEN

Zoll-Unsicherheit und KI-Ängste verschafften dem Anleihemarkt Zulauf. Steigende Kurse drückten die Rendite zehnjähriger US-Anleihen um 6 Basispunkte auf 4,03 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN      zuletzt  +/- %      00:00       Mo, 09:25  % YTD 
EUR/USD       1,1779   -0,0     1,1784          1,1815    0,3 
EUR/JPY       182,62   +0,2     182,26          182,75   -0,7 
EUR/GBP       0,8732    0       0,8732          0,8742    0,2 
USD/JPY       155,01   +0,3     154,62          154,67   -0,9 
USD/KRW     1.442,36   -0,1   1.444,14        1.440,90    0,1 
USD/CNY       6,8941   -0,2     6,9080          6,9080   -1,4 
USD/CNH       6,8895   +0,0     6,8888          6,8828   -1,2 
USD/HKD       7,8213   +0,0     7,8192          7,8174    0,5 
AUD/USD       0,7064   +0,2     0,7053          0,7083    5,9 
NZD/USD       0,5960   +0,1     0,5956          0,5982    3,5 
BTC/USD    62.990,47   -2,5  64.575,71       65.659,37  -28,2 
 

Der Dollar tendierte knapp behauptet. Die Entscheidung des Supreme Court, die meisten Zölle von Präsident Trump zu kippen, sei negativ für den Dollar, da sie politische Unsicherheit schaffe, urteilte MUFG-Analyst Derek Halpenny. Die US-Regierung könnte zudem angesichts des Rückschlags bei den Zöllen ihren Wunsch nach einem schwächeren Dollar stärker vorantreiben, um die Exporte anzukurbeln, meinte er.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle      zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold        5.170,11   -1,2     -61,09        5.231,20 
Silber         88,11   -0,1      -0,11           88,22 
Platin      2.153,63   -0,0      -0,12        2.153,75 
 

Gold profitierte vom Sicherheitsbedürfnis der Anleger, aber auch vom schwächeren Dollar. Der Preis für die Feinunze stieg um 2,3 Prozent auf 5.220 Dollar.

ÖL

ROHÖL        zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex      66,75   +0,7       0,44           66,31 
Brent/ICE      71,96   +0,7       0,47           71,49 
 

Nachrichten über eine neue Runde von Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran, aber auch die wachsende Unsicherheit über die US-Zollpolitik lasteten auf dem Ölpreis. Das Barrel Rohöl der US-Sorte WTI ermäßigte sich um 0,3 Prozent auf 66,31 Dollar.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

GELDPOLITIK CHINA

Die People's Bank of China (PBoC) hat ihren Referenzzins für Bankkredite (LPR) an Unternehmen und Haushalte unverändert gelassen. Der einjährige Referenz-Zinssatz (Loan Prime Rate - LPR) bleibt bei 3,0 Prozent und der fünfjährige LPR bei 3,5 Prozent. Die Loan Prime Rate ist einer der Leitzinsen der PBoC. Sie hatte ihn im August 2019 reformiert.

DEVISENMARKT USA - JAPAN

Japan steht im Zusammenhang mit möglichen Interventionen am Devisenmarkt nach Angaben von Finanzministerin Satsuki Katayama weiter in engem Dialog mit den USA. Händler sind wegen des Themas weiter in Alarmbereitschaft. "Ich stehe seit vier Monaten in engem Kontakt mit US-Vertretern, und unsere Beziehungen sind in dieser Zeit noch enger geworden", stellte Katayama auf einer regulären Pressekonferenz klar. Die Finanzministerin lehnte es ab, sich zu einem Bericht lokaler Medien zu äußern, wonach eine von den US-Behörden im Januar durchgeführte Kursüberprüfung unter der Leitung von Finanzminister Scott Bessent stand.

APPLE

wird einen Teil der Produktion ihres Desktop-Computers Mac Mini von Asien in die USA verlagern. Die ersten Vorbereitungen sollen im Laufe dieses Jahres in einem Foxconn-Werk im Norden von Houston beginnen, sagte Sabih Khan, Chief Operating Officer von Apple. Der Plan für den Mac Mini ist die jüngste Inlandsinvestition des iPhone-Herstellers.

FEDEX

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 24, 2026 02:00 ET (07:00 GMT)

hat die US-Regierung verklagt und fordert eine vollständige Rückerstattung der gezahlten Handelszölle zuzüglich Zinsen, die aus den im vergangenen Jahr von Präsident Donald Trump erlassenen Dekreten resultieren. Das Logistikunternehmen hat die Klage beim U.S. Court of International Trade eingereicht, in Reaktion auf die Entscheidung des Supreme Court vom Freitag. In der Klageschrift forderte Fedex das Gericht auf, die von dem Unternehmen erhobenen Zölle auf alle entsprechenden Einfuhren zurückzuerstatten. Wie viel das Unternehmen an Zöllen gezahlt hat, teilte es nicht mit.

PFIZER

hat die Exklusivrechte für die Vermarktung eines Medikaments zur Behandlung von Fettleibigkeit in China im Wert von bis zu 495 Millionen US-Dollar erworben. Der US-Arzneimittelhersteller hat eine Vereinbarung mit Hangzhou Sciwind Biosciences über Ecnoglutide getroffen, ein Medikament, das kürzlich von den chinesischen Aufsichtsbehörden zur Behandlung von Diabetes zugelassen wurde. Die Therapie befindet sich laut der Erklärung derzeit auch in der behördlichen Prüfung für die Behandlung von Fettleibigkeit.

UBER

plant die Übernahme von Spothero. Sollte die Transaktion gelingen, können künftig Nutzer des Fahrdienstservices auch Parkplatzreservierungen auf der Plattform vornehmen. Uber teilte mit, dass man sich auf Parkplätze für Pendler sowie bei Veranstaltungen, Veranstaltungsorten und Flughäfen konzentrieren wolle. Die Unternehmen machten keine Angaben zu den finanziellen Bedingungen der Transaktion.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

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