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07:38 Uhr, 10.02.2026

MORNING BRIEFING - USA/Asien

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    Aktueller Kursstand:   (XETRA)

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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+++++ TAGESTHEMA +++++

Taiwan Semiconductor Manufacturing (SMC) hat den höchsten Monatsumsatz seiner Geschichte erzielt. Dies ist das jüngste Anzeichen dafür, dass globale Technologiegiganten ihre Chip-Bestellungen nicht zurückfahren trotz der Bedenken über möglicherweise nicht rentable hohe KI-Investitionen. Der Umsatz des weltgrößten Chip-Auftragsfertigers stieg im Januar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 37 Prozent auf 401,26 Milliarden Neue Taiwan-Dollar, was etwa 12,71 Milliarden Dollar entspricht. Nach den robusten Ergebnissen des vierten Quartals hatte TSMC seinen Investitionsplan für 2026 auf 52 bis 56 Milliarden Dollar angehoben, was einem Anstieg von 27 bis 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Chiphersteller erwartet zudem, dass sein Umsatz im Jahr 2026 um weitere 30 Prozent steigen wird, nachdem er 2025 um 32 Prozent zugelegt haben soll.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

08:00 JP/Honda Motor Co Ltd, Ergebnis 3Q

12:00 US/Spotify Technology SA, Ergebnis 4Q

13:00 US/Coca-Cola Co, Ergebnis 4Q

22:05 US/Ford Motor Co, Ergebnis 4Q 14:00 NL/Ferrari NV, Jahresergebnis

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US 
    14:30 Arbeitskostenindex 4Q 
          PROGNOSE:   +0,8% gg Vq 
          3. Quartal: +0,8% gg Vq 
 
          Einzelhandelsumsatz Dezember 
          PROGNOSE:  +0,4% gg Vm 
          zuvor:     +0,6% gg Vm 
          Einzelhandelsumsatz ex Kfz 
          PROGNOSE:  +0,3% gg Vm 
          zuvor:     +0,5% gg Vm 
 
          Import- und Exportpreise Dezember 
          Importpreise 
          PROGNOSE:  +0,0% gg Vm 
          zuvor:      k.A. 
 
    16:00 Lagerbestände November 
          PROGNOSE:  +0,2% gg Vm 
          zuvor:     +0,3% gg Vm 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

                            zuletzt  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500      6.975,75  -0,1% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.301,25  -0,2% 
S&P/ASX 200 (Sydney)       8.867,40  -0,0% 
Nikkei-225 (Tokio)        52.885,25  -0,0% 
Hang-Seng (Hongk.)        27.129,62  +0,4% 
Shanghai-Comp.             4.129,46  +0,2% 
Kospi (Seoul)              5.301,69  +0,1% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Freundlich - Nach den teils massiven Kursgewinnen zum Start in die Woche geht es am Dienstag an den meisten Börsen in Ostasien noch etwas weiter nach oben. In der Breite sorgt die freundliche Tendenz an der Wall Street vom Vortag für Rückenwind. Klarer Favorit ist die Börse in Tokio, wo der Nikkei-225 nach dem klaren Wahlsieg der Regierungspartei LDP am Wochenende erneut stark zulegt und erneut ein vorher nie gesehenes Niveau erreicht. Im Handel ist vom sogenannten "Takaichi-Trade" die Rede. Die als unternehmensfreundlich und sehr populär geltende Ministerpräsidentin Sanae Takaichi dürfte auf höhere Staatsausgaben und eine lockere Geldpolitik zur Ankurbelung der Konjunktur setzen, so die Spekulation der Börsianer. Zu den Favoriten gelten weiter Aktien aus dem Technologiesegment, nachdem sich in den USA vielfach Papiere von Unternehmen mit KI-Fantasie erholt haben. Unter den Einzeltiteln gewinnen in Tokio Softbank 11,0 Prozent, in Hongkong steigt der Kurs des Halbleiterherstellers SMIC um weitere 0,7 Prozent. Kräftige Kursgewinne verzeichnen japanische Autotitel, die am Vortag noch gegen den sehr festen Markt deutlich nachgegeben hatten. Mazda schießen um über 12 Prozent nach oben, nachdem der Autobauer während des Handels Neunmonatszahlen präsentiert hat. Nissan verteuern sich um 2,2 Prozent, ebenso Toyota.

WALL STREET

INDEX          zuletzt  +/- %  absolut  +/- % YTD 
DJIA         50.135,87  +0,0%    20,20      +4,3% 
S&P-500       6.964,82  +0,5%    32,52      +1,3% 
NASDAQ Comp  23.238,67  +0,9%   207,46      -0,9% 
NASDAQ 100   25.268,14  +0,8%   192,37      -0,7% 
 
                     Montag     Freitag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,29 Mrd   1,49 Mrd 
Gewinner             1.609      2.223 
Verlierer            1.137        548 
Unverändert             87         67 
 

Etwas fester - Die US-Börsen setzten die kräftige Aufwärtsbewegung vom Freitag fort, wenn auch deutlich gebremst. Der Dow-Jones-Index markierte im frühen Handel erneut ein Rekordhoch, gab im Anschluss die Gewinne aber vollständig ab. Die jüngst noch belastenden Befürchtungen, dass sich viele Unternehmen mit hohen Investitionen in KI-Projekte übernehmen könnten, schwelten erneut nur im Hintergrund. So erholten sich Alphabet um 0,5 Prozent, während Amazon aber nochmals 0,8 Prozent einbüßten. Nvidia legten derweil um weitere 2,5 und Advantest um 3,6 Prozent zu. Microsoft gewannen 3,1 und Palantir nach stark ausgefallenen Geschäftszahlen 5,2 Prozent. Hims & Hers Health gerieten nach dem Minus am Vortag stärker unter Druck und verloren 16 Prozent. Das Unternehmen war in den Fokus der Arzneimittelaufsicht FDA geraten wegen einer Nachahmerversion der Abnehmpille von Novo Nordisk. Der dänische Pharmakonzern reichte darauf im Streit um die günstigere Kopie seiner Pille Wegovy eine Patentklage in den USA ein. Zuvor hatte Hims & Hers bereits den Verkauf nach Intervention der FDA gestoppt. Eli Lilly gaben um 1,3 Prozent nach. Der Pharmariese übernimmt das Biotechnologieunternehmen Orna Therapeutics für bis zu 2,4 Milliarden Dollar.

US-ANLEIHEN

Am Anleihemarkt tat sich wenig. Die Zehnjahresrendite notierte wenig verändert bei 4,20 Prozent. Marktteilnehmer sprachen von einer Seitwärtsbewegung vor den anstehenden US-Arbeitsmarktdaten.

DEVISEN

                 zuletzt       +/- %      00:00  Mo, 08:09   % YTD 
EUR/USD           1,1904        -0,1     1,1914     1,1852   +0,6% 
EUR/JPY           184,98        -0,4     185,71     185,54   +1,0% 
EUR/GBP           0,8707         0,1     0,8700     0,8708   -0,4% 
GBP/USD           1,3671        -0,2     1,3698     1,3610   +1,0% 
USD/JPY           155,39        -0,3     155,86     156,55   +0,4% 
USD/KRW         1.458,96        -0,0   1.459,54   1.461,26   +1,6% 
USD/CNY           6,9379        -0,0     6,9387     6,9473   -1,1% 
USD/CNH           6,9090        -0,1     6,9162     6,9260   -0,7% 
USD/HKD           7,8163         0,0     7,8152     7,8165   +0,4% 
AUD/USD           0,7066        -0,3     0,7090     0,7039   +5,2% 
NZD/USD           0,6035        -0,3     0,6053     0,6026   +4,4% 
BTC/USD        69.161,75        -1,7  70.357,00  70.609,00  -19,9% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Dollar geriet stärker unter Druck, der Dollarindex gab um 0,8 Prozent nach. Marktteilnehmer verwiesen insbesondere auf die Entwicklung des Yen nach dem erdrutschartigen Wahlsieg von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in Japan. Sie gilt als unter anderem Befürworterin höherer staatlicher Ausgaben zur Ankurbelung der Konjunktur, worauf die japanischen Anleiherenditen anzogen und den Yen stützten. Dazu wurde der Yen verbalen Interventionen durch Regierungsmitglieder gestützt. Der Dollar kam von 157,20 Yen auf etwa 155,80 zurück. Der Euro legte von 1,1810 auf 1,1908 Dollar ebenfalls kräftig zu, gestützt auch von positiven Konjunkturdaten aus der Eurozone. Der Sentix-Index für das Anlegervertrauen legte kräftig zu.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

           zuletzt      Vortag      +/- %    +/- USD   % YTD 
Gold      5.036,75    5.059,06      -0,4%     -22,31  +14,9% 
Silber       81,82      83,326      -1,8%      -1,51   +9,3% 
Platin    1.753,04    1.782,44      -1,6%     -29,40   +0,9% 
Kupfer        5,90        5,96      -1,0%      -0,06   +3,2% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Der Goldpreis ging auf Erholungskurs, wobei der schwache Dollar für Rückenwind sorgte, Der Preis der Feinunze stieg um 2,4 Prozent auf 5.083 Dollar. Große institutionelle Anleger bleiben laut ANZ trotz des jüngsten Ausverkaufs optimistisch für Gold. Diese Einschätzung werde auch von der chinesischen Zentralbank geteilt, die ihre Goldkäufe im Januar den 15. Monat in Folge fortgesetzt habe.

ÖL

              zuletzt  VT-Schluss      +/- %    +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex       64,24       64,36      -0,2%      -0,12  +10,5% 
Brent/ICE       69,05       69,04      +0,0%      +0,01  +11,8% 
YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags 
 

Die Ölpreise holten zwischenzeitlich leichte Verluste wieder auf und stiegen um bis zu 1,3 Prozent. "Die geopolitischen Aufschläge bauen sich stetig ab, aber es wird kurzfristig keine Gewissheit über das Schicksal des Irans geben, bis ein Rahmenabkommen zustande gekommen ist", sagte Neil Crosby von Sparta Commodities. Der Markt warte zudem auf Klarheit bezüglich der indischen Käufe von russischem Rohöl. Zuletzt hieß es, die USA hätten ihre Zölle auf Importe aus Indien auch gesenkt, eil Indien z8gesagt habe, kein russisches Öl mehr zu kaufen.

+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG 20.00 UHR +++++

SINGAPUR

Das BIP Singapurs stieg 2025 revidiert um 5,0 Prozent. Vorläufig war ein Anstieg von 4,8 Prozent berichtet worden. Für das vierte QUartal wurde der Anstieg auf 6,9 von 5,7 Prozent nach oben revidiert.

GOODYEAR TIRE & RUBBER

hat im Berichtsquartal trotz Belastungen einen höheren Gewinn verbucht. Der Reifenhersteller wies für das vierte Quartal einen Nettogewinn von 105 Millionen Dollar aus. Im Vorjahresquartal hatte er bei 73 Millionen gelegen. Das bereinigte Ergebnis belief sich auf 39 Cent je Aktie. Von Factset befragte Analysten hatten mit 49 Cent gerechnet. Der Umsatz sank leicht auf 4,92 Milliarden Dollar und übertraf damit laut Factset die von der Wall Street erwarteten 4,85 Milliarden Dollar.

ON SEMICONDUCTOR

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 10, 2026 01:38 ET (06:38 GMT)

Der Halbleiterkonzern hat für das vierte Quartal einen Gewinn von 181,8 Millionen Dollar ausgewiesen, verglichen mit 379,9 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 64 Cent und damit über den von Analysten laut Factset erwarteten 62 Cent. Der Umsatz sank um 11 Prozent auf 1,53 Milliarden Dollar. Von Factset befragte Analysten hatten einen Umsatz von 1,54 Milliarden Dollar prognostiziert.

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HINWEIS: Dieses Briefing enthält Meldungen, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf/gos

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