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07:34 Uhr, 30.01.2026

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

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+++++ TAGESTHEMA I +++++

Adidas hat operativ deutlich mehr verdient und die Marge verbessert. Wie der Sportartikelhersteller auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte, legte der Umsatz der Marke Adidas im vierten Quartal 2025 auf währungsbereinigter Basis um 11 Prozent zu. Unter Einbeziehung des Yeezy-Umsatzes im Vorjahr (rund 50 Millionen Euro) wuchs der Umsatz im Schlussquartal währungsbereinigt um 10 Prozent. Adidas kündigte überdies ein Aktienrückkaufprogramm an. Ab Anfang Februar sollen im Laufe dieses Jahres Aktien im Wert von bis zu 1 Milliarden zurückgekauft werden. Finanziert werden soll der Aktienrückkauf durch die für das laufende Jahr erwartete starke Cashflow-Generierung. Die zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden. Die endgültigen Ergebnisse und die Prognose für 2026 sollen am 4. März veröffentlicht werden. Für das vierte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme, Margen in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                   BERICHTET    PROG   PROG  PROG 
4. QUARTAL         4Q25  ggVj    4Q25   ggVj  Zahl   4Q24 
Umsatz            6.076   +2%   6.182    +4%    15  5.965 
Bruttomarge        50,8    --    50,0     --    15   49,8 
Betriebsergebnis    164 +188%     171  +200%    14     57 
 

+++++ TAGESTHEMA II +++++

Beratern von US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben von informierten Personen mitgeteilt worden, dass der Präsident voraussichtlich Kevin Warsh, einen ehemaligen Insider der Zentralbank, der sich zu einem Kritiker gewandelt hat, zum Vorsitzenden der Federal Reserve ernennen wird. Trumps Wahl von Warsh würde eine monatelange interne Debatte zwischen dem Präsidenten und seinen wichtigsten Beratern darüber beenden, wer die Zentralbank leiten soll. Das Weiße Haus und Warsh reagierten nicht sofort auf Anfragen nach einer Stellungnahme. Die Nominierung des Fed-Vorsitzenden ist wohl die wichtigste Personalentscheidung, die Trump für den Rest seiner Amtszeit zu treffen hat, da die Zentralbank als Nothelfer in Finanzkrisen fungiert und Zinssätze festlegt, die sich auf alle Bereiche der Wirtschaft und der Märkte auswirken. Trump teilte Reportern mit, dass er plane, seine Wahl für den Fed-Vorsitzenden am Freitagmorgen (Ortszeit) bekannt zu geben. "Viele Leute denken, dass dies jemand ist, der schon vor einigen Jahren dort hätte sein können", sagte Trump, der Warsh vor acht Jahren für den Posten in Betracht gezogen hatte, sich dann aber für den derzeitigen Vorsitzenden Jerome Powell entschieden hatte. Powells Amtszeit als Fed-Vorsitzender endet im Mai. Trump hat mit vier Kandidaten für den Posten gesprochen: dem Top-Ökonom des Weißen Hauses, Kevin Hassett, dem Blackrock-Manager Rick Rieder, dem ehemaligen Fed-Gouverneur Kevin Warsh und dem derzeitigen Gouverneur der US-Notenbank, Christopher Waller. An den Wettmärkten stieg die Wahrscheinlichkeit, dass Warsh der Nominierte sein wird, am Donnerstagabend von 30 Prozent auf rund 85 Prozent. Trump hatte Warsh bereits in seiner ersten Amtszeit für den Vorsitz in Betracht gezogen, sich letztlich aber für Jerome Powell entschieden.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

ATOSS SOFTWARE (07:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr 2025 (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                      PROG  PROG  PROG 
GESAMTJAHR             Gj25  ggVj  Zahl  Gj24 
Umsatz                  189  +11%     5   171 
EBIT                     64   +1%     5    63 
EBIT-Marge               34    --    --    37 
Ergebnis nach Steuern  44,7   -2%     5  45,4 
Ergebnis je Aktie      2,81   -2%     5  2,86 
Dividende je Aktie     2,37  +11%     5  2,13 
 

Weitere Termine:

07:30 AT/Raiffeisen Bank International AG (RBI), vorläufiges Jahresergebnis (09:30 BI-PK)

10:00 DE/Thyssenkrupp AG, HV

11:00 DE/Robert Bosch GmbH, Jahresergebnis

12:00 US/Verizon Communications Inc, Ergebnis 4Q

12:15 US/Chevron Corp, Ergebnis 4Q

12:30 US/Exxon Mobil Corp, Ergebnis 4Q

13:00 US/American Express Co, Ergebnis 4Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- FR 
    07:30 BIP (1. Veröffentlichung) 4Q 
          PROGNOSE:     +0,2% gg Vq 
          3. Quartal:   +0,5% gg Vq 
 
- DE 
    08:00 Import-/Exportpreise Dezember und Gesamtjahr 
          Importpreise 
          PROGNOSE:     k.A. 
          zuvor:        +0,5% gg Vm/-1,9% gg Vj 
 
    09:55 Arbeitsmarktdaten Januar 
          Arbeitslosenzahl saisonbereinigt 
          PROGNOSE: +10.000 gg Vm 
          zuvor:     +3.000 gg Vm 
          Arbeitslosenquote saisonbereinigt 
          PROGNOSE:      6,3% 
          zuvor:         6,3% 
 
    10:00 BIP (1. Veröffentlichung) Q4 
          kalender- und saisonbereinigt gg Vq 
          PROGNOSE:     +0,2% gg Vq 
          4. Quartal:    0,0 gg Vq 
          kalenderbereinigt gg Vj 
          PROGNOSE:     +0,3% gg Vj 
          3. Quartal:   +0,3 gg Vj 
 
    14:00 Verbraucherpreise (vorläufig) Januar 
          PROGNOSE:     +0,1% gg Vm/+2,1% gg Vj 
          zuvor:         0,0% gg Vm/+1,8% gg Vj 
          HVPI 
          PROGNOSE:     -0,4% gg Vm/+2,0% gg Vj 
          zuvor:        +0,2% gg Vm/+2,0% gg Vj 
 
- ES 
    09:00 BIP (1. Veröffentlichung) 4Q 
          PROGNOSE:     +0,6% gg Vq/+2,6% gg Vj 
          3. Quartal:   +0,6% gg Vq/+2,8% gg Vj 
 
    09:00 HVPI und Verbraucherpreise (vorläufig) Januar 
          HVPI 
          PROGNOSE:     +2,6% gg Vj 
          zuvor:        +3,0% gg Vj 
 
- IT 
    10:00 BIP (1. Veröffentlichung) 4Q 
          PROGNOSE:     +0,2% gg Vq/+0,4% gg Vj 
          3. Quartal:   +0,1% gg Vq/+0,6% gg Vj 
 
- EU 
    11:00 Arbeitsmarktdaten Dezember 
          Eurozone Arbeitslosenquote 
          PROGNOSE:      6,3% 
          zuvor:         6,3% 
 
    11:00 BIP (1. Veröffentlichung) 4Q 
          Eurozone 
          PROGNOSE:     +0,2% gg Vq/+1,2% gg Vj 
          3. Quartal:   +0,3% gg Vq/+1,4% gg Vj 
 
- US 
    14:30 Erzeugerpreise Dezember 
          PROGNOSE:     +0,3% gg Vm 
          zuvor:        +0,2% gg Vm 
          Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) 
          PROGNOSE:     +0,3% gg Vm 
          zuvor:         0,0% gg Vm 
 
    15:45 Index Einkaufsmanager Chicago Januar 
          PROGNOSE:     44,0 
          zuvor:        43,5 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               24.510,00  -0,2% 
E-Mini-Future S&P-500      6.920,70  -0,7% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  25.668,90  -0,8% 
Nikkei-225 (Tokio)        53.322,85  -0,1% 
Hang-Seng (Hongk.)        27.441,98  -1,9% 
Shanghai-Comp.             4.125,13  -0,8% 
 
Donnerstag: 
DAX               24.309,46  -2,1% 
DAX-Future        24.562,00  -1,5% 
XDAX              24.470,12  +0,7% 
MDAX              31.233,68  -1,3% 
TecDAX             3.577,09  -3,9% 
SDAX              17.987,96  -1,8% 
Euro-Stoxx-50      5.891,95  -0,7% 
Stoxx-50           5.043,68  -0,0% 
Dow-Jones         49.071,56  +0,1% 
S&P-500            6.969,01  -0,1% 
Nasdaq Composite  23.685,12  -0,7% 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Etwas erholt werden Europas Börsen am Freitag zu Handelsbeginn erwartet. Der DAX erholte sich am Vorabend von seinem Rutsch unter 24.300 Punkte wieder um rund 200 Punkte. Die Nervosität an den Märkten dürfte aber weiter anhalten, Sorgen macht vor allem die Zuspitzung um den Iran. Im Fokus des Marktes steht die Benennung eines Nachfolgers für Jerome Powell als Chef der US-Notenbank. US-Präsident Donald Trump möchte den neuen Chef der Fed eigener Aussage zufolge bereits am heutigen Freitag nominieren. Als wahrscheinlich gilt Kevin Warsh. Die Terminmärkte zeigen, dass Investoren darauf setzen, dass die Fed die Dollar-Zinssätze stabil halten wird, bis im Mai ein neuer Vorsitzender sein Amt antritt. Bei den Konjunkturdaten im Fokus stehen die neuen BIP-Daten aus Frankreich, Spanien und Deutschland. Dazu kommen die ersten Meldungen zu den Verbraucherpreisen (CPI) aus vielen Ländern Europas im Januar. Der Markt hofft auf niedrige Werte, da dies der Europäischen Zentralbank (EZB) Spielraum für weitere Konjunkturhilfen geben würde. In den USA wird am Nachmittag auf die Erzeugerpreise und vor allem den Chicago-Einkaufsmanager-Index geblickt.

Rückblick: Deutliche Kursgewinne bei Öl- und Gaswerten, die im Windschatten kräftig steigender Ölpreise zulegten, verhinderten deutliche Verluste. Der Stoxx-Energiesektor zog um 1,4 Prozent an. Gewinnmitnahmen bei Gold und Silber ließen derweil den Rohstoffsektor, der anfangs den Markt angeführt hatte, seine Gewinne auf 0,5 Prozent verringern. Die Aktien von BHP und Rio Tinto gewannen in London bis zu 1,6 Prozent. Der europäische Euro-Stoxx-Technologie-Sektor verlor 4,4 Prozent, auch belastet vom SAP-Kursrutsch. Daneben lieferten die Zahlen von Microsoft, IBM und Meta aus den USA keine einheitlichen Vorgaben. Eine Reihe von Geschäftszahlen gab es in der Schweiz. ABB (+8,5%) hat das Jahr 2025 mit höheren Auftragseingängen und den höchsten Quartalsumsätzen ihrer Geschichte abgeschlossen. Damit übertraf der Technologiekonzern die Markterwartungen. ABB kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm an. Siemens stiegen im Fahrwasser um 2 Prozent. Nach Vorlage enttäuschender Zahlen sackten die Aktien des Duft- und Aromenherstellers Givaudan um 6,8 Prozent ab und zogen auch den Kurs des deutschen Wettbewerbers Symrise um 2,3 Prozent nach unten. Nokia hat einen starken Umsatzanstieg bei seiner Netzwerkinfrastrukturausrüstung gemeldet, der auf die stark gestiegene Nachfrage von Kunden aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Rechenzentren zurückzuführen ist. Ein schwächerer Ausblick für das

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

January 30, 2026 01:34 ET (06:34 GMT)

kommende Jahr drückte die Aktie aber 9,4 Prozent ins Minus. STMicro (-5,8%) konnten sich der negativen Stimmung nicht entziehen. Der Chip-Hersteller hatte Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt und eine Prognose für das erste Quartal abgegeben, die leicht über den Erwartungen lagen, wie die Citi-Analysten anmerken.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Sehr schwach - Der Kurseinbruch der SAP-Aktie hat den DAX unter Druck gesetzt. Der Current Cloud Backlog (CCB) bei SAP, der die gesicherten Aufträge auf Sicht eines Jahres beziffert und eine zentrale Kennzahl bei dem Konzern darstelle, sei mit 25 Prozent währungsbereinigtem Wachstum im vierten Quartal schwächer ausgefallen als erwartet, so Morgan Stanley. Die Bank of America strich den soliden Ausblick und den Aktienrückkauf über 10 Milliarden Euro positiv heraus. Für die SAP-Aktie ging es 16,1 Prozent nach unten. Deutsche Bank verloren nach einem volatilen Verlauf 1,2 Prozent. Der Ausblick für 2026 wirke enttäuschend und die Ergebnisse dürften für die Anleger kaum ausschlaggebend sein, so Thomas Hallett und Andrew Stimpson von Keefe, Bruyette & Woods. DWS gewannen 9,9 Prozent. Die Vermögensverwaltungstochter der Deutschen Bank übertraf im vierten Quartal sowohl die eigene Gewinnprognose als auch jene der Analysten. Nemetschek verloren 3,6 Prozent. Die vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 hatten weitgehend sowohl den Prognosen von MWB als auch denen des Marktes entsprochen. Die Zahlen hätten bestätigt, dass die erhöhte Umsatzprognose und das Rentabilitätsziel erreicht worden seien. Eckert & Ziegler verbesserten sich nach vorläufigen Ergebnissen für 2025 um 2,5 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Nach der Talfahrt im regulären Geschäft haben sich die Kurse im nachbörslichen Handel am Donnerstag etwas erholt. Den Impuls dazu könnte unter anderem die Wall Street geliefert haben, die im Handelsverlauf einen Teil ihrer anfänglichen Verluste wettmachte. Adidas stiegen um 6,5 Prozent, nachdem der Sportartikelhersteller 2025 nach einen Angaben einen Rekordumsatz erreicht und den Gewinn gesteigert hatte. Zudem kündigte Adidas einen Aktienrückkauf an.

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Nachdem die US-Notenbanksitzung am Vortag dem Markt keine Impulse gegeben hatte, rückte die laufende Berichtsperiode wieder in den Vordergrund. Die Geschäftsausweise von Meta Platforms, IBM und Microsoft lieferten aber kein einheitliches Bild. Während IBM (+5%) und vor allem Meta (+10,4%) mit einem optimistischen Ausblick die KI-Euphorie am Leben hielten, überzeugte Microsoft (-10%) die Anleger nicht. Der Software-Konzern sprach von steigenden Kosten im Zusammenhang mit KI und prognostizierte einen schwächeren Umsatzausblick der Azure-Cloud-Sparte als angenommen. Bei Tesla (-3,5%) war der Rückgang des Betriebsergebnisses geringer als vom Markt befürchtet ausgefallen. Dank unerwartet starker Margen wurden die Gewinnerwartungen übertroffen. Zudem will der E-Autohersteller in einer Fabrikationsstätte statt eigener Fahrzeuge nun Optimus-Roboter fertigen, wie CEO Elon Musk mitteilte. Bei Sherwin-Williams (+1,5%) lag der Jahresausblick unter den Schätzungen, das bereinigte Quartalsergebnis darüber. Caterpillar (+3,3%) hatte im vierten Quartal einen Umsatzsprung verzeichnet - der bereinigte Gewinn schlug die Markterwartungen. Der Gewinn von Honeywell International (+4,9%) ist im vierten Quartal belastet durch Rückstellungen gesunken - der Erlös des Industriekonglomerats stieg jedoch aufgrund der andauernden Nachfrage. Lockheed Martin (+4,2%) erlöste in der Schlussperiode 2025 mehr als vorausgesagt. Nach überzeugenden Zweitquartalszahlen sprangen Lam Research um 3,6 Prozent nach oben. Southwest Airlines hoben nach positivem Quartalsausweis um 18,6 Prozent ab.

USA - ANLEIHEN

Am Anleihemarkt fielen die Renditen, im Zehnjahresbereich 2 Basispunkte auf 4,23 Prozent. Damit schien der Markt im laufenden Jahr weiter auf Zinssenkungen zu setzen. US-Präsident Donald Trump hat derweil auf Truth Social seine Forderung an die US-Notenbank, die Zinsen zu senken, wiederholt. Marktteilnehmer verwiesen indessen auch auf das überraschend stark gestiegene Handelsbilanzdefizit und den Haushaltsstreit, der eine neuerliche Schließung von Behörden zur Folge haben könnte.

+++++ DEVISENMARKT +++++

Devisen        zuletzt        +/- %  0:00 Vortag  Do, 17:20 Uhr   % YTD 
EUR/USD         1,1924        -0,4%       1,1969         1,1933   +1,8% 
EUR/JPY         183,44        +0,2%       183,13         182,59   -0,4% 
EUR/CHF         0,9159        +0,1%       0,9153         0,9164   -1,3% 
EUR/GBP         0,8670        +0,0%       0,8667         0,8663   -0,7% 
USD/JPY         153,84        +0,5%       153,00         153,01   -2,1% 
GBP/USD         1,3753        -0,4%       1,3810         1,3776   +2,5% 
USD/CNY         6,9741        -0,1%       6,9829         6,9829   -0,7% 
USD/CNH         6,9466        +0,0%       6,9449         6,9503   -0,5% 
AUS/USD         0,6999        -0,7%       0,7049         0,7004   +5,5% 
Bitcoin/USD  82.393,95        -2,4%    84.399,80      84.789,45   +0,7% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Nach der leichten Erholung am Vortag von allerdings ganz niedrigem Niveau sank der US-Dollar nun wieder leicht - der Dollar-Index büßte 0,1 Prozent ein. Anleger blieben hinsichtlich des Greenback pessimistisch. "Es gibt keine Anzeichen, dass die Märkte schon jetzt bereit sind, den Dollar-Pessimismus abzubauen", meinte ING-Analyst Francesco Pesole. Kommentare von US-Finanzminister Scott Bessent hatten am Mittwoch nach Aussage von Analysten der Deutschen Bank zu einer Stabilisierung des US-Dollar geführt. Bessent hatte sich für eine "Politik eines starken Dollar" ausgesprochen.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE        zuletzt       Vortag        +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold          5.179,32     5.380,15        -3,7%        -200,83  +22,6% 
Silber          110,26       115,64        -4,7%          -5,38  +63,8% 
Platin        2.088,79     2.205,78        -5,3%        -116,99  +29,3% 
Kupfer            6,04         6,20        -2,7%          -0,17   +3,5% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Bei Gold und Silber kam es zu Gewinnmitnahmen, nachdem die Edelmetalle im Verlauf des Donnerstags auf weitere Rekordhochs gesprungen waren angesichts der Spannungen rund um den Iran. Gold verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 5.390 Dollar je Feinunze. Der Silberpreis sank um 0,8 Prozent. Der Goldpreis baut seine Abgaben im frühen Handel am Freitag noch aus.

ÖL

ROHÖL          zuletzt  VT-Settlem.        +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex        64,42        65,42        -1,5%          -1,00  +10,0% 
Brent/ICE        69,83        70,71        -1,2%          -0,88  +10,6% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
 

Für die Ölpreise ging es mit den zunehmenden geopolitischen Risiken steil aufwärts - auf die höchsten Stände seit September. Zu den preistreibenden Risiken gehörten mögliche US-Maßnahmen gegen den Iran und die andauernden ukrainischen Angriffe auf die russische Exportinfrastruktur, erläuterte Analyst Vikas Dwivedi von Macquarie. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 3,5 Prozent auf 65,42 Dollar. Brent legte in ähnlichem Umfang zu.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

ATOSS SOFTWARE

hat im vergangenen Jahr mit dem Rückenwind eines starken Schlussquartals ihre operative Ertragskraft stärker verbessert als erwartet. Zudem hat der Münchner Workforce Spezialisten sein eigenes EBIT-Margenziel deutlich übertroffen. Den Aktionären will Atoss Software für 2025 eine höhere Dividende von 2,28 (Vorjahr: 2,13) je Aktie zahlen. Für das laufende Jahr rechnet Atoss Software mit weiter steigenden Umsätzen, allerding bei einer niedrigeren EBIT-Marge als 2025. Für das vierte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

.                        BERICHTET 
4. QUARTAL              4Q25  ggVj   4Q24 
Umsatz                    50  +12%     45 
EBIT                      20  +13%     18 
EBIT-Marge                40    --     40 
Ergebnis nach Steuern     14  +14%     13 
Ergebnis je Aktie       0,90  +14%   0,79 
 

IPO / ASTA ENERGY

hat den Ausgabepreis für seine Aktien im Zuge des Börsengangs auf je 29,50 Euro festgelegt. Angeboten hatte der österreichische Elektrodrahthersteller aus der Nähe von Wien die Aktien in einer Spanne von je 27,50 bis 29,50 Euro. Insgesamt wurden im Rahmen des Angebots rund 6,45 Millionen Aktien platziert. Mit dem Bruttoemissionserlös von ca. 125 Millionen Euro soll das internationale Wachstum beschleunigt werden. Der erste Handelstag im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse soll der Freitag sein.

APPLE

hat im ersten Geschäftsquartal dank boomender iPhone-Verkäufe einen Rekordgewinn verzeichnet. Damit schloss das Unternehmen ein turbulentes Jahr ab, in dem es mit Zöllen und anderen Herausforderungen bei der Einführung neuer KI-Funktionen konfrontiert war. Der iPhone-Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 23 Prozent auf 85,3 Milliarden US-Dollar, da die Kunden, begeistert von Apples neuer iPhone-17-Produktreihe, ihre Smartphones schneller als üblich aufrüsteten. Dies verhalf Apple zu einem Rekordumsatz und -gewinn im Quartal, die die Erwartungen der Wall Street übertrafen. Besonders stark war der Absatz in China, wo Apple in den vergangenen Jahren durchwachsene Ergebnisse verzeichnet hatte.

OPENAI

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January 30, 2026 01:34 ET (06:34 GMT)

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