Analyse
11:30 Uhr, 10.07.2026

META greift mit Muse Spark 1.1 OpenAI und Anthropic an

Jahrelang verschenkte Meta seine KI-Modelle, die allerdings auch der Konkurrenz technologisch abgeschlagen hinterherliefen. Mit der Llama-Reihe gab sich der Konzern als Gegenentwurf zu den geschlossenen Systemen von OpenAI und Anthropic. Damit ist nun Schluss.

Am 9. Juli stellte Meta Superintelligence Labs das Modell Muse Spark 1.1 vor, zusammen mit einer öffentlichen Vorschau der neuen Meta Model API. Muse Spark 1.1 ist nicht mehr Open Source, läuft ausschließlich auf Metas eigener Infrastruktur und kostet Geld, abgerechnet pro Token. Der Konzern tritt damit erstmals als kommerzieller Modellanbieter auf und greift die Geschäftsmodelle von OpenAI und Anthropic frontal an, mit sehr günstigen Preisen.

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