Merrill Lynch - Marktüberblick USA
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Das Wachstum in den USA wird vermutlich, trotz niedrigerer Ölpreise und stabilerer Investitionsausgaben, unter dem Trend bleiben. Da die Kapitalkosten wegen der Abwertung des US-Dollar steigen, wird es schwierig werden, die 500 Mrd. US-Dollar an Kapitalzuflüssen anzuziehen, die zur Finanzierung des massiven Leistungsbilanzdefizits erforderlich sind. Wir sehen nur ein eingeschränktes Aufwärtspotenzial und halten die US-Aktienkurse für übertrieben optimistisch. Billig sind sie nur gemessen an den Anleiherenditen. Das Nachlassen des Verbrauchervertrauens, und eine Abkühlung des Konsumsektors, sowie die Rekordverschuldung werden erheblichen Gegenwind bewirken. Ein deutlicher Fall des US-Dollar oder ein Sprung des Ölpreises könnte eine stärkere Korrektur der überspannten Haushaltsbilanz erzwingen. Außerdem rechnen wir damit, dass das Haushaltsvermögen weniger stark vom Anstieg der Immobilienpreise profitieren wird. Zwar wirken Haushalts- und Geldpolitik immer noch unterstützend, aber die USA müssen noch eine lange (und wahrscheinlich schwierige) Strecke zurücklegen, bevor das Wachstum wieder durchschnittliches Niveau erreicht.
Quelle: Merrill Lynch Investment Managers
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