MERCADOLIBRE - Kaufen nach dem Brasilien-Crash?
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Brasilien trägt mehr als die Hälfte zum Umsatz von MercadoLibre bei. Im 2. Quartal 2026 verteilte sich der Umsatz wie folgt:
| Land | Umsatz in Mio. US-Dollar | Anteil am Gesamtumsatz |
|---|---|---|
| Brasilien | 5.530 | 54,4 % |
| Mexiko | 2.337 | 23,0 % |
| Argentinien | 1.839 | 18,1 % |
| übrige Länder zusammen | 463 | 4,6 % |
| Gesamt | 10.169 | 100 % |
Angesichts der hohen Bedeutung des brasilianischen Marktes für das Unternehmen ist der Kursrückgang verständlich. Vor allem der schwächere brasilianische Real dürfte Umsatz und Gewinn bei MercadoLibre belasten. Ob davon abgesehen die Geschäfte von MercadoLibre durch den Wahlsieg von Lula da Silva bei der Präsidentschaftswahl tatsächlich schlechter laufen werden, ist aber nicht gesagt. Analysten von BTIG und Morgan Stanley sehen bei der Aktie des Unternehmens eine mögliche Kaufgelegenheit.
