MARKT USA/Börse seitwärts erwartet - Vor Daten dominiert Zurückhaltung
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Die US-Börsen dürften zum Start in den Dienstagshandel mehr oder weniger auf der Stelle treten. Die Futures auf die großen Aktienindizes tendieren wenig verändert, nachdem der Dow-Jones-Index am Montag ein neues Rekordhoch erreicht hatte. Der Markt muss eine Reihe von Konjunkturdaten verarbeiten, von denen vor allem die Einzelhandelsumsätze aus dem Dezember stark beachtet werden dürften, da der private Konsum für etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung steht. Daneben sind der Arbeitskostenindex aus dem vierten Quartal, die Im- und Exportpreise aus dem Dezember und die Lagerbestände aus dem November angekündigt. Mit dem offiziellen Arbeitsmarktbericht für Januar am Mittwoch und den Januar-Verbraucherpreisdaten am Freitag stehen jedoch noch weitere wichtige Daten, vor deren Veröffentlichung sich die Anleger zurückhalten dürften.
Daneben geht die Bilanzsaison in eine weitere Runde mit Zahlen von - unter anderem - Coca-Cola und Spotify. Nach der Schlussglocke wird Ford über den Verlauf des vierten Quartals berichten.
Am Montag nach Handelsschluss hat ON Semiconductor überraschend gute Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt, doch verfehlte der Ausblick die Erwartungen des Markts. Für die Aktie geht es im vorbörslichen Handel um 4,6 Prozent abwärts.
Die Aktien von Kyndryl (+0,9%) stabilisieren sich, nachdem sie am Montag mehr als die Hälfte ihres Werts verloren hatten. Der Finanzchef des 2021 von IBM abgespaltenen IT-Infrastrukturanbietes hat das Unternehmen verlassen - und dies während einer laufenden Untersuchung der Bilanzierungspraktiken.
Applovin legen um weitere 3 Prozent zu, nachdem sie am Vortag einen Satz von über 13 Prozent gemacht hatten. Die Aktie profitiert weiter davon, dass die Finanzpublikation Capitalwatch den Vorwurf der Geldwäsche zurückgezogen und sich bei Hauptaktionär Hao Tang entschuldigt hat.
Die in den USA gelisteten Aktien von Taiwan Semiconductor Manufacturing verbessern sich um 2,7 Prozent. Der Chiphersteller hat für Januar ein kräftiges Wachstum und einen Rekordumsatz vermeldet.
Am US-Anleihemarkt legen die Kurse leicht zu. Im Gegenzug sinkt die Zehnjahresrendite um 1 Basispunkt auf 4,18 Prozent. Der Dollar tendiert derweil nach seinem Rücksetzer vom Montag kaum verändert. Der Greenback sei von der Befürchtung belastet worden, dass es zu einem Ausverkauf von US-Assets kommen werde, heißt es. An den Anleihe- und Devisenmärkten dominiere vor den Konjunkturdaten ansonsten ebenfalls Zurückhaltung.
Kontakt: maerkte.de@dowjones.com
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