MARKT USA/Börse etwas leichter erwartet - PCE-Index im Blick
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- Alibaba Group Holding Ltd. Reg.Shs (sp.ADRs)/8 DL-,000025Aktueller Kursstand: (XETRA)VerkaufenKaufen
Zum Start in den Freitagshandel zeichnen sich an den US-Börsen Gewinnmitnahmen ab. Nachdem der S&P-500 am Vortag ein Rekordhoch erreichte, notiert der Future auf den Index vorbörslich 0,4 Prozent niedriger. Der Nasdaq-Future fällt um 0,6 Prozent. Anleger warten gespannt auf die Veröffentlichung des PCE-Index, der als wichtigstes Inflationsmaß der US-Notenbank gilt. Von ihm erhoffen sich die Investoren Aufschluss über den künftigen geldpolitischen Kurs der Federal Reserve. Derzeit preisen die Märkte eine Zinssenkung um 25 Basispunkte im September mit einer Wahrscheinlichkeit von 82,6 Prozent ein.
Zentrales Thema bleibt daneben der Machtkampf des US-Präsidenten Donald Trump gegen die Fed. Am Freitag wird ein Gericht in Washington D.C. über die Annahme der Klage von Fed-Gouverneurin Lisa Cook gegen ihre Entlassung durch den Präsidenten entscheiden.
Unter den Einzelwerten brechen die Aktien von Marvell Technology vorbörslich um fast 13 Prozent ein. Die Geschäftszahlen des Halbleiterkonzerns entsprachen zwar den Erwartungen, doch enttäuschte der Ausblick.
Die Aktien des chinesischen E-Commerce-Giganten Alibaba fallen in Reaktion auf dessen Zahlen um 1,6 Prozent. Sie hatten allerdings am Donnerstag schon deutlich nachgegeben, nachdem Meituan, ein chinesischer Konkurrent auf dem Feld Essenslieferdienste, Belastungen durch den Preiskampf offenbart hatte.
Gut lief es hingegen für Ulta Beauty (+3,7%). Der Kosmetikkonzern erhöhte nach einem starken zweiten Quartal die Jahresprognose.
Auch Dell hat seine Jahresziele erhöht. Allerdings liegt der Unternehmensausblick für das laufende Quartal unter den Erwartungen des Markts, was die Aktie um 6,2 Prozent drückt.
Der Bekleidungskonzern Gap und der Baumaschinenhersteller Caterpillar rechnen mit höheren Belastungen durch die US-Zollpolitik als ursprünglich angenommen. Gap fallen um 1,8 Prozent und Caterpillar um 2,9 Prozent.
Der Dollar legt leicht zu, nachdem sich Fed-Gouverneur Christopher Waller für einen kleinen Zinsschritt um 25 Basispunkte im September ausgesprochen hat. Eine Zinssenkung um 50 Basispunkte halte er nicht für notwendig. Der Dollarindex steigt um 0,1 Prozent. Sollte sich Trump durchsetzen und Fed-Gouverneurin Cook tatsächlich entlassen, dürfte das den Dollar belasten, meint Francesco Pesole von ING. Denn dann würden Zinssenkungen wahrscheinlicher. Der Euro wird derweil etwas gestützt von Daten zu den Preisen in einzelnen deutschen Bundesländern, die auf eine höhere gesamtdeutsche Inflation hindeuten.
Am Anleihemarkt ziehen die Renditen leicht an. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen steigt um 2 Basispunkte auf 4,22 Prozent.
Der Goldpreis tendiert knapp behauptet. Die Befürchtung eines Überangebots - auch als Folge der höheren US-Zölle - lastet auf den Ölpreisen.
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