MÄRKTE ASIEN/Abwärts im Sog der Wall Street - Seoul weiter auf Rekordjagd
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Von Steffen Gosenheimer
DOW JONES--Nach kräftigen Verlusten der Wall Street am Donnerstag zeigen sich die meisten Börsen in Asien am Freitag nach einer bislang sehr erfolgreichen Woche schwächer. An der Wall Street hatten wieder Sorgen die Oberhand gewonnen, dass die Einführung von KI negative Nebenwirkungen auf die Geschäftsmodelle vieler Branchen haben könnte. Unter anderem standen auch Aktien von Finanzunternehmen unter Druck, weil befürchtet wird, dass KI das Vermögensverwaltungsgeschäft stören könnte. Der Fokus der Anleger ist nun auf später am Tag anstehenden Inflationsdaten aus den USA gerichtet, die potenziell die zuletzt gedämpftem Zinssenkungserwartungen tangieren dürften.
In Tokio fällt der Nikkei-225 um 1,2 Prozent auf 56.967 Punkte. In Schanghai geht es um 0,8 Prozent nach unten, in Hongkong mit 2,1 Prozent deutlich stärker. In Sydney beträgt das Minus 1,4 Prozent. Dort ist der Handel bereits beendet. Die stark technologielastige Börse im südkoreanischen Seoul kann sich der Abwärtstendenz dagegen entziehen. Dort geht die Rekordjagd der vergangenen Tage weiter, der Kospi gewinnt 0,9 Prozent. Das Schwergewicht Samsung Electronics stützt mit einem Plus von über 3 Prozent. Die Halbleiteraktie SK Hynix zieht um 1,1 Prozent an. Beide Unternehmen dürften aufgrund stark steigender Halbleiterpreise stärkere Ergebnisse für das erste Quartal vorlegen, erwarten die Analysten von Nomura. Sie haben das Kursziel für SK Hynix angehoben.
Samsung Electronics sind in dieser Woche um fast 15 Prozent gestiegen, beflügelt von Optimismus über die Geschäftsaussichten mit dem neuen HBM4-Hochleistungsarbeitsspeicher der nächsten Generation. SK Hynix steuern auf ein Wochenplus von rund 6 Prozent zu.
In Sydney brachen Cochlear um rund 19 Prozent ein, nachdem der Hörimplantate-Hersteller mit seinem Gewinn für das erste Geschäftshalbjahr enttäuscht hatte. Abwärts ging es auch mit den Bankaktien, die an den beiden Vortagen stark gestiegen waren. Nach der Commonwealth Bank und ANZ meldete gleichwohl nun auch Westpax einen starken Gewinnanstieg für das erste Quartal. Im Zuge von Gewinnmitnahmen geben Westpac dennoch um 1,2 Prozent nach und Commonwealth Bank um 1,4 Prozent. ANZ ziehen dagegen um weitere 1,3 Prozent an.
=== INDEX zuletzt +/- % % YTD Ende S&P/ASX 200 (Sydney) 8.917,60 -1,4% +3,4% 06:00 Nikkei-225 (Tokio) 56.967,24 -1,2% +14,5% 07:00 Kospi (Seoul) 5.571,96 +0,9% +32,2% 07:30 Shanghai-Comp. 4.102,25 -0,8% +4,1% 08:00 Hang-Seng (Hongk.) 26.460,13 -2,1% +6,3% 09:00 DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 08:16 % YTD EUR/USD 1,1864 -0,1 1,1872 1,1866 +1,1% EUR/JPY 181,76 0,2 181,32 181,68 -1,3% EUR/GBP 0,8718 0,0 0,8714 0,8713 -0,1% GBP/USD 1,3608 -0,1 1,3621 1,3619 +1,2% USD/JPY 153,21 0,3 152,71 153,11 -2,3% USD/KRW 1.441,89 -0,2 1.441,89 1.441,25 +0,3% USD/CNY 6,9346 -0,1 6,9346 6,9378 -1,2% USD/CNH 6,9018 0,1 6,8982 6,9008 -1,0% USD/HKD 7,8158 -0,0 7,8162 7,8178 +0,4% AUD/USD 0,7073 -0,2 0,7087 0,7115 +6,8% NZD/USD 0,6029 -0,1 0,6034 0,6052 +5,0% BTC/USD 66.367,30 0,2 66.250,35 66.922,35 -23,7% ROHÖL zuletzt VT-Schluss +/- % +/- USD % YTD WTI/Nymex 62,63 62,65 -0,0% -0,02 +12,8% Brent/ICE 67,37 67,52 -0,2% -0,15 +14,2% METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD Gold 4.972,56 4.926,50 +0,9% +46,06 +17,7% Silber 76,78 75,175 +2,1% +1,61 +18,3% Platin 1.711,06 1.690,01 +1,2% +21,05 +3,0% Kupfer 5,80 5,79 +0,2% +0,01 +4,6% YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags (Angaben ohne Gewähr) ===
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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