Lufthansa kann trotz Streik mehr als 50% des Flugprogramms anbieten
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DOW JONES--Die Fluggesellschaft Lufthansa kann am Donnerstag und Freitag trotz des Piloten-Streiks mehr als die Hälfte ihres ursprünglich geplanten Flugprogramms anbieten. Bei Langstreckenverbindungen liegt der Anteil bei 60 Prozent, wie die Lufthansa Group mitteilte.
Die Airline hatte einen internen Aufruf bei ihren Flugzeugführern gestartet, um trotz des Streiks eine Mindestanzahl an Flügen anbieten zu können, und bedankte sich nun bei denjenigen, "die sich freiwillig bei uns gemeldet haben und am Donnerstag und Freitag im Einsatz sein werden." Zudem würden Flüge von und nach Frankfurt und München von anderen Fluggesellschaften des Konzerns sowie von Partner-Airlines übernommen. An den beiden Streiktagen werden größere Flugzeuge eingesetzt, um mehr Gäste befördern zu können.
Die Frachtairline Lufthansa Cargo könne am Donnerstag und Freitag mehr als 80 Prozent ihres Frachtflugprogramms fliegen.
Die Zubringertochter City Airlines werde alle für Donnerstag und Freitag geplanten Flüge abheben lassen. Die Tochter Cityline, die am Donnerstag ebenfalls von der der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) bestreikt werden soll, werde nach aktuellem Stand bereits am Freitag wieder ihr nahezu komplettes Flugprogramm anbieten können.
Die VC hatte am Vorabend zu dem zweitägigen Streik aufgerufen. Hintergrund der Arbeitskampfmaßnahmen sind zum einen die gescheiterten Tarifverhandlungen über Vergütungsfragen bei der Cityline und zum anderen über die betriebliche Altersversorgung der Flugzeugführer bei der Kernmarke Lufthansa und bei Lufthansa Cargo. Bestreikt werden Flüge, die am 12. und 13. März von deutschen Flughäfen starten, wie die Gewerkschaft mitteilte.
Flüge in den Nahen Osten sind aufgrund der aktuellen geopolitischen Lage davon ausgenommen. Das betrifft im Streikzeitraum laut Konzernangaben einen Flug von Frankfurt nach Riad in Saudi-Arabien, der für Donnerstag geplant ist.
Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com
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