Analyse
12:22 Uhr, 12.10.2026

LUFTHANSA - Kann der nächste Kurseinbruch noch verhindert werden?

Die Zeiten, in denen die Aktie der Lufthansa am Schlussakkord ihrer großen Bodenbildungsphase feilte, sind längst vorbei. Seit dem Hoch vom Juli bei 10,28 EUR stürzt der Titel an die letzte zentrale Unterstützung, die den Abverkauf in Richtung der Tiefstände der vergangenen sechs Jahre noch verhindern kann.

Langfristig betrachtet versucht man bei der Aktie der Lufthansa seit dem Jahr 2020 einen breiten Boden zwischen 4,88 und 5,53 EUR auszubilden und damit einen Sturz unter das Allzeittief aus dem März 2003 bei 4,48 EUR zu verhindern. Dabei war insbesondere der Anstieg seit April 2025 vielversprechend, in dessen Verlauf es gelang, den seit März 2023 dominierenden Abwärtstrend und die vorangegangenen markanten Hochs bei 8,16 und 8,58 EUR hinter sich zu lassen. Auch den Rückschlag der Korrektur im ersten Quartal dieses Jahres konnte man dank eines Doppelbodens und eines schnellen Wiederanstiegs verkraften.

Allerdings ebbte dieser Aufwärtstrend im Juli auf Höhe von 10 EUR ab und ging nahtlos in eine weitere Verkaufswelle über, die jetzt seit Anfang Oktober nicht nur die zentrale Aufwärtstrendlinie unterschritten hat, sondern zuletzt auch das Zwischentief bei 7,47 EUR durchbrach. Damit steht die Aktie der Fluggesellschaft mit einem Bein in einer weitreichenden Fortsetzung dieser Verkaufswelle.

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