Linksschiefe Momentum: Warum Verluste schneller kommen als Gewinne
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Linksschiefe Momentum: Warum Verluste schneller kommen als Gewinne
Momentum-Strategien gelten als langfristig erfolgreich – dennoch erleben Anleger immer wieder Phasen plötzlicher und deutlicher Rückschläge. Ein zentraler Grund dafür ist das Phänomen der linksschiefen Renditeverteilung. Sie beschreibt, dass Verluste bei Momentum-Strategien oft schnell und heftig auftreten, während Gewinne eher schrittweise entstehen.
Diese Asymmetrie ist kein Zufall. Momentum funktioniert besonders gut in stabilen Trendphasen, kann jedoch in abrupten Marktumschwüngen empfindlich reagieren. Drehen Märkte plötzlich, verlieren zuvor starke Titel oft gleichzeitig an Momentum. Die Folge sind geballte Verlustphasen innerhalb kurzer Zeiträume – ein typisches Merkmal linksschiefer Renditen.
Für Anleger ist das psychologisch anspruchsvoll. Während Gewinne Geduld erfordern, testen schnelle Drawdowns die Disziplin und führen nicht selten zu voreiligen Ausstiegen. Wer Momentum falsch einsetzt oder ohne klare Regeln handelt, läuft Gefahr, genau in diesen Schwächephasen das Vertrauen in die Strategie zu verlieren.
Entscheidend ist daher der richtige Umgang mit linksschiefem Momentum. Dazu gehören ein konsequentes Risikomanagement, feste Ausstiegsregeln und eine ausreichende Diversifikation. Zudem sollte Momentum immer langfristig betrachtet werden – nicht als kurzfristiger Renditegarant, sondern als systematischer Faktor mit klaren Stärken und Schwächen.
Wer diese Eigenschaften versteht und akzeptiert, kann Momentum gezielt einsetzen und emotionale Fehlentscheidungen vermeiden.
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Risikohinweis
Dieser Artikel ist die persönliche Meinung des Autors. Er dient lediglich als Information. Diese Analysen dürfen nicht als Anlage- oder Vermögensberatung interpretiert werden. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente benötigt das Hintergrundwissen Ihrer persönlichen Situation, welche der Autor nicht kennt. Dieser Inhalt veraltet und wird nach Veröffentlichung nicht aktualisiert.
Jede Investition ist mit Risiken verbunden. Jeder Anleger sollte, wenn möglich mit Hilfe eines externen Beraters, prüfen, ob diese Finanzinstrumente für seine persönliche Situation geeignet sind. Die auf einem Demokonto erzielten Gewinne sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Der Einsatz eines Hebels beinhaltet das Risiko, mehr als den Gesamtbetrag des Kontos zu verlieren. Sie sind nicht verpflichtet, eine Hebelwirkung zu nutzen.
