Lagarde: EZB startet 2026 von besserer Position als 2022
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Von Hans Bentzien
DOW JONES--EZB-Präsidentin Christine Lagarde sieht die Europäische Zentralbank (EZB) in der aktuellen Periode hoher Ölpreise in einer besseren Startposition als 2022 zu Beginn des Ukraine-Kriegs. In ihrer Pressekonferenz nach der jüngsten EZB-Ratssitzung verwies sie auf eine Konstellation, die sie "drei mal zwei" nannte: "Die Inflation liegt bei 2 Prozent, die Inflationserwartung ist 2 Prozent und der Leitzins liegt bei 2 Prozent", sagte sie. Zudem achte die EZB heute stärker auf Risiken als damals.
Zuvor hatte der EZB-Rat beschlossen, den Leitzins unverändert zu lassen und die weiteren Entwicklungen genau zu beobachten. Zudem hatte der volkswirtschaftliche Stab der EZB seine Inflationsprognose für 2026 deutlich angehoben und die Wachstumsprognose gesenkt.
Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com
DJG/hab/apo
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