Kommentar
17:44 Uhr, 17.01.2026

Krypto-Wochenrückblick: Polit-Beben, Milliardenwetten und ein Privacy-Coin im Ausnahmezustand

Die Kryptomärkte haben in der vergangenen Woche erneut gezeigt, wie schnell sich Stimmung, Narrative und Kurse drehen können. Während Anleger noch versuchten, die jüngsten Bewegungen bei Bitcoin einzuordnen, setzte ausgerechnet die US-Politik gleich mehrere Impulse, die den Markt spürbar beeinflussten.

Ermittlungen gegen Fed-Chef Jerome Powell sorgten für Unruhe und damit für neue Spekulationen darüber, wie stabil die geldpolitische Linie der kommenden Monate wirklich bleibt. Parallel platzte in Washington ein wichtiger Schritt Richtung klarerer Rahmenbedingungen: Ein US-Krypto-Gesetz wurde kurzfristig vertagt, nachdem ein Coinbase-Veto die Abstimmung blockierte.

Doch während Regulierungsfragen und politische Schlagzeilen die Unsicherheit erhöhen, passiert an anderer Stelle genau das Gegenteil: Einige Akteure erhöhen das Tempo und zwar mit Ansage. Strategy meldete einen weiteren Milliardenkauf von Bitcoin und sendete damit ein deutliches Signal an den Markt. Gleichzeitig zeigte sich, wie extrem einzelne Segmente inzwischen reagieren können: Monero schoss auf ein neues Allzeithoch, während die Sui-Blockchain für mehrere Stunden stillstand. Die Woche lieferte damit alles, was Krypto ausmacht. Von großen Wetten über Systemfragen bis hin zu technischen Realitätschecks.

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