Kommentar
12:15 Uhr, 23.02.2026

Krypto-Expansion: Michael Wild wird General Manager DACH bei Deblock

Der französischstämmige Krypto-Dienstleister weitet sein Geschäft auf Deutschland und Österreich aus und holt Michael Wild als General Manager DACH.

  • Das Krypto-Unternehmen Deblock treibt seine Expansion im deutschsprachigen Raum voran und hat Michael Wild zum General Manager DACH ernannt.
  • Das in Paris ansässige Fintech will nach eigenen Angaben nach starkem Wachstum im Heimatmarkt Frankreich nun vor allem in Deutschland und Österreich skalieren. Zuvor hatte Deblock im November 2025 eine Series-A-Finanzierungsrunde über 30 Millionen Euro abgeschlossen.
  • Wild erklärt: “Deutschland und Österreich gehören zu den am stärksten regulierungs- und sicherheitsorientierten Finanzmärkten Europas.” Weiter sagt er: “Deblock steht für die nächste Evolutionsstufe von Finanzdienstleistungen: Vollständig On-Chain, nutzerkontrollierte Infrastruktur kombiniert mit bankentauglicher Compliance. Diese Positionierung ist besonders relevant für den deutschen und österreichischen Markt.”
  • Das Unternehmen positioniert sich als Banking-Anbieter, der ein Euro-Konto mit einer On-Chain-Self-Custody-Wallet verbindet. Nutzer sollen damit Euro- und digitale Vermögenswerte in einem integrierten Konto verwalten können, ohne dass Deblock die Krypto-Assets selbst verwahrt. Stattdessen behalten Kunden die Kontrolle über ihre privaten Schlüssel.
  • Das “einfachere und komfortablere Produkt” soll als Wettbewerbsvorteil dienen und “neu definieren, wie modernes Banking aussehen sollte.”
  • Deblock verweist zudem auf regulatorische Fortschritte: Das Fintech ist in Frankreich als E-Geld-Institut bei der Banque de France/ACPR zugelassen und gibt an, als erstes Fintech eine MiCA-Lizenz der französischen Finanzaufsicht AMF erhalten zu haben.
  • Wild soll als General Manager DACH die lokale Strategie, Partnerschaften und den Marktausbau verantworten. Deblock plant, das Team in Deutschland weiter auszubauen und den deutschsprachigen Kundensupport zu erweitern.
  • Perspektivisch sieht das Unternehmen auch die Schweiz als möglichen nächsten Schritt. Zu den Kernelementen des Angebots zählen ein Euro-IBAN-Konto für den Zahlungsverkehr, eine selbstverwahrte On-Chain-Wallet sowie eine klare Trennung zwischen On-Chain-Aktivitäten und Fiat-Konvertierung.
  • Nach der neuerlichen Unsicherheit rund um die US-amerikanischen Handelszölle kam es bei Bitcoin und Co. währenddessen zu einem massiven Abverkauf.

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