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Kommentar
10:30 Uhr, 14.09.2026

KI entwickelt sich rapide - wir müssen mithalten

Die erste Phase des KI-Booms gehörte den Chips. Nun beginnt die nächste Entwicklungsstufe. Künstliche Intelligenz soll nicht mehr nur Fragen beantworten, Texte formulieren oder Bilder erzeugen. Sie soll handeln.

KI-Agenten können selbstständig Informationen suchen, Datenbanken abfragen, Software bedienen, Termine koordinieren, Kundenanfragen bearbeiten oder ganze Geschäftsprozesse ausführen. Statt, dass ein Mensch zehn einzelne Arbeitsschritte anstößt, erhält der Agent ein Ziel und entscheidet selbst, wie er dorthin gelangt. Aus dem digitalen Assistenten wird damit zunehmend ein digitaler Mitarbeiter.

Wie schnell sich das Internet verändert, zeigen Daten von CLOUDFLARE. Erstmals stammen inzwischen mehr als 50 % des Internetverkehrs von nicht-menschlichen Nutzern. Das ist zwar nicht gleichbedeutend damit, dass bereits die Mehrheit aller Chatbot-Anfragen von KI-Agenten ausgeführt wird. Die Richtung ist aber eindeutig: Neben Menschen kommunizieren künftig immer häufiger Maschinen mit Maschinen.

Für Anleger stellt sich deshalb eine neue Frage. Wer verdient daran, wenn irgendwann Millionen oder sogar Milliarden autonomer Software-Agenten permanent miteinander kommunizieren? Interessanterweise müssen das nicht erneut die Chiphersteller sein. Jeder Agent braucht Zugriff auf Unternehmensdaten, Berechtigungen und Anwendungen. Seine Aktionen müssen koordiniert, überwacht und gegebenenfalls gestoppt werden. Je mehr Agenten eingesetzt werden, desto wichtiger werden deshalb die Plattformen, auf denen Geschäftsprozesse laufen, sowie die Kontroll- und Überwachungssysteme dahinter. Drei Unternehmen erscheinen uns hierfür besonders interessant. Diese drei Unternehmen gibt es bei uns in der Termin-Börse daily (KLICK HIER).

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