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Kommentar
17:12 Uhr, 28.02.2026

Kapital rotiert neu: Welche Aktien nach der Eskalation jetzt im Fokus stehen

Die geopolitische Eskalation im Nahen Osten sorgt nicht für einen pauschalen Ausverkauf, sondern für eine klare Rotation zwischen Sektoren. Während Risikoaversion steigt, rücken Energie-, Rüstungs- und defensive Titel verstärkt in den Mittelpunkt.

Die jüngsten militärischen Entwicklungen zwischen Israel, den USA und dem Iran haben die Risikowahrnehmung an den Finanzmärkten deutlich verändert. Anleger reagieren dabei weniger mit einem generellen Rückzug aus Aktien, sondern vielmehr mit gezielten Umschichtungen zwischen einzelnen Sektoren. Besonders Energieaktien profitieren von der gestiegenen geopolitischen Risikoprämie am Ölmarkt, da höhere Preise unmittelbar auf Umsätze und Margen durchschlagen. Titel wie Exxon Mobil, Chevron oder Shell rücken dadurch verstärkt in den Fokus.

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Ebenfalls gefragt sind Rüstungs- und Sicherheitsunternehmen, da militärische Spannungen regelmäßig Erwartungen an steigende Verteidigungsausgaben nähren. Aktien wie Lockheed Martin, Raytheon oder Rheinmetall reagieren in solchen Phasen häufig mit relativer Stärke. Investoren preisen hier weniger kurzfristige Ereignisse ein, sondern eine strukturell höhere Nachfrage nach militärischer Ausrüstung.

Auch Gold- und Minenwerte gewinnen an Attraktivität, da Edelmetalle traditionell als Absicherung in geopolitischen Krisen dienen. Unternehmen wie Newmont oder Barrick Gold profitieren dabei indirekt von steigenden Goldpreisen und defensiven Kapitalzuflüssen.

Auf der Gegenseite geraten zyklische und energieabhängige Branchen stärker unter Druck. Airlines, Chemie- und Industrieunternehmen leiden unter steigenden Kosten und einer gedämpften globalen Nachfrageerwartung. Gleichzeitig zeigen sich Technologie- und Wachstumsaktien volatil: Sie sind zwar operativ kaum betroffen, reagieren aber sensibel auf Risk-Off-Bewegungen und eine stärkere Nachfrage nach Liquidität.

Insgesamt verdeutlicht die aktuelle Lage, dass geopolitische Krisen keine pauschalen Gewinner oder Verlierer erzeugen. Vielmehr verschiebt sich Kapital gezielt dorthin, wo Preissetzungsmacht, staatliche Nachfrage oder defensive Eigenschaften überwiegen. Für Anleger wird es in den kommenden Tagen entscheidend sein, diese sektoralen Unterschiede zu erkennen – denn die größten Bewegungen entstehen derzeit nicht im Markt insgesamt, sondern zwischen den einzelnen Branchen.

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